[Rezension] Debra Webb – In tiefster Dunkelheit

Debra Webb
In tiefster Dunkelheit
ISBN 978-3-8025-9113-6
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei egmont LYX
Leseprobe

Inhalt:
Jess Harris ist Special Agent beim FBI, noch, denn auf Grund eines Fehlers von ihr wird ein sehr gefährlicher Serienmörder wieder auf freien Fuß gesetzt. Da kommt es ihr gerade recht das ihr Jugendfreund Dan sie um Hilfe bittet. Bei ihm in der Stadt sind vier junge Mädchen spurlos verschwunden….

Meine Meinung:
Debra Webb ist mir noch vollkommen unbekannt und ihre Thriller In tiefster Dunkelheit ist auch der erste der bei LYX veröffentlicht wird. Der Klappentext klang gut und so musste ich es lesen.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Das Buch ist flüssig und ohne störende Textholperer geschrieben. Absätze musste ich nicht wiederholen und auch sonst gab es an der Schreibweise der Autorin nichts zu bemängeln.

Auch der Plot ist recht einfach wenn auch etwas verstrickt. Zunächst geht es um etwas ganz anderes als im Rückentext beschrieben, denn zunächst war es etwas nebulös warum Jess wieder in die alte Heimat ging um Dan zu helfen. Die Autorin deutet an, das etwas gehörig in Jess Leben schief geht aber bis man weiß worum es geht dauert es etwas. Erst wird der Leser an den Fall heran geführt der zunächst scheinbar keiner ist, aber auch persönlichen Gründen zu einem gemacht wird. Die Mädchen  verschwinden und keiner kann sich vorstellen das auch nur eins der Mädchen abgehauen ist, das passt einfach nicht. Die Ermittlungen haben nichts erbracht und nun soll Jess helfen.

Die Protagonisten sind irgendwie die typischen Ermittler. Jess, die ihre Probleme hat Special Agent nicht verheiratet keine Kinder und Karrierefrau. Sie ist sympathisch, aber eben auch das was in den meisten Thrillern als Ermittlerin beschrieben wird.
Dan ist der Jugendfreund, da ahnt man schon das es knistern könnte. Er ist ein gut aussehender Ermittler dem die Frauen zu Füßen liegen. Mehrere Ehen gescheitert ebenfalls keine Kinder. Irgendwie auch das gängige Bild des Ermittlers.
Dann gibt es noch die anderen im Team die meistens nur nebenher erwähnt werden außer Jody, die Jess in kurzer Zeit eine Art Freundin wird und Chet, der offensichtlich was von Jody will.
Außerdem wird noch die Sicht von Andrea erzählt, eines der entführten Mädchen, die trotz der Bedrohung echt mutig ist und noch klar denken kann. Sie sorgt dafür das sich die Spannung hält.
Somit keine Überraschungen egal ob postiv oder negativ bei den Ermittlern

Der Fall wird strikt durchgezogen aus dem Nichts taucht dann eine Spur auf die dann auch zum Erfolg führt. Das hört sich nun eher langweilig an ist aber nicht ganz so. Es war schon eine Spannung zu merken und ich habe bis zu einem gewissen Punkt nicht geahnt wo es drauf hinaus läuft.

Das Ende war dann aber kaum eine Überraschung und wenn dann eher eine negative, denn das Ende ist offen. In einem Punkt gibt es keinen Abschluss sondern einen schon miesen Cliff Hanger. Wenn man also wissen will sie wie es weiter geht muss man den nächsten Band lesen. In dem Fall werde ich das gewiss auch tun, da ich wissen will wie es ausgeht und der Thriller so interessant war das ich Debra Webb auf jeden Fall noch eine Chance gebe

Danke an egmont LYX

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