[Rezension] Donato Carrisi – Die Totenjägerin

Donato Carrisi
Die Totenjägerin
ISBN 978-3-492-30471-9
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Die Polizei erhält einen Anruf eines Jungens, dieser Junge berichtet von dem Mord an seiner Familie in ihrem Haus. Der Täter hat diesen Jungen absichtlich verschont und ist bei ihm geblieben bis er von der Tat berichten konnte. Aber nicht nur das ist merkwürdig, sondern auch das der Täter seit vielen Jahren als vermisst gilt.

Meine Meinung:
Es ist für mich nicht das erste Buch des Autors. Wobei mir das zunächst gar nicht klar war als ich es im Programm entdeckte. Die Story klang interessant und erst als ich beim Verlag angefragt hatte sah ich das mein erstes Buch von Donato Carrisi für mich schlecht war und nur einen Stern bekam. So ging ich etwas ängstlich dran, aber es könnte ja eine Steigerung geben.

Auch wenn eine Steigerung vorhanden war wird es nicht mein Favorit. Das hat mehrere Gründe. Der Hauptgrund ist das ich die Handlung als etwas zäh empfand. Es dümpelte ein wenig dahin obwohl immer wieder interessante und spannende Sachen geschahen und doch konnte mich der Autor hier nicht abholen. Es war für mich ein seltsame Mischung zwischen Neugier was dahinter steckt und wie es ausgeht und leichtes langweilen weil ich das Gefühl hatte das nichts passiert.

Dazu kam das es einen Vorgänger gibt den ich nicht kannte auf dem hier aber einiges aufbaute und gerade die Art der Protagonistin Mila so vermutlich verständlicher wäre. Sie ist die Ermittlerin des Falls, oder eher eines Falls der dann zu dem der Vermissten Personen führt. Sie geht ganz eigene Wege ohne ihre Chefs zu informieren und begibt sich in Gefahren. Doch diese genießt sie. Sie wirkt größtenteils gefühlskalt was wohl auch an der Vorgeschichte liegt.
Ihr Partner in der Geschichte ist Simon Berish. Er ist ebenfalls Polizist, wird aber ausgegrenzt wegen einer alten Geschichte. Ihn stört es scheinbar nicht, er hat sich ein dickes Fell zugelegt.
Beide zusammen geben ein ungewöhnliches Duo ab, das viele Gegner hat und das auch in den eigenen Reihen.

Bis zum Ende gibt es einige Irrwege und Wendungen die man als Leser zu meistern hat. Hier den Faden nicht zu verlieren ist nicht so leicht und so empfinde ich Die Totenjägerin als recht anspruchsvollen Thriller, den man in Ruhe lesen sollte.

3buecher

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