[Rezension] Elke Pistor – Luftkurmord

Elke Pistor
Luftkurmord
ISBN 978-3-89705-883-5
Taschenbuch
9,90 €
Erschienen bei emmons

Inhalt:
Regina Brinke, wird tot im Fluss in Gmünd gefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Sie hat auch einen Abschiedsbrief hinterlassen und ihr ganzes Leben deutet darauf hin das sie es leid war und sich selbst umgebracht hat. Ina Weinz wird mit ihrer Kollegin Judith hinzugerufen und sieht es genauso.
Der nächste Einsatz ist dann was ganz anderes. Eine Demo gegen ein Hotel im Nationalpark. Eine Demo die Ina´s Freundin Andrea angezettelt hat. Haben beide Einsätze vielleicht doch etwas miteinander zu tun??? Immerhin arbeitete Regina Brinke im Stadtbauamt….

Meine Meinung:
Dieser Krimi hat mich begeistert. Ich habe meine ja alle aussortiert, aber als die Anfrage kam ob ich Lust hätte Luftkurmord zu lesen konnte ich nicht Nein sagen. bisher waren alle begeistert, das letzte Buch was ich von Elke Pistor gelesen habe fand ich echt super und der Rückentext hört sich auch gut an. Also ran an das Buch und ich musste es nicht bereuen.
Schon am Anfang ging es rasant los. Man lernte drei kleine Mädchen kennen, die Jungennamen nutzten, eine kleine Bande von 10 Jahren. Die Erzählung der Vergangenheit wurden immer kursiv geschrieben und kamen immer am Beginn des Kapitels. Danach kam die heutige Zeit und der eigentliche Fall. Ich habe mich gefragt was die drei Mädchen, mit dem Fall zu tun haben. Denn das hatten sie gewiss zweifellos und lange ließ Elke Pistor mich da im dunklen tappen, vor allem da man so gar keine Ahnung hatte wer die drei Mädchen in der heutigen Zeit waren. Das stellte sich dann so nach und nach raus, aber endgültig erst im letzten Kapitel.
Der Fall der Gegenwart wurde begleitet von Ina Weinz, ich kannte den ersten Krimi noch nicht und das ist für den zweiten Fall auch gar nicht nötig. Ina Weinz ist sehr sympathisch und wird gut beschrieben, man lernt sie als etwas unentschlossene Privatperson kennen, die sich nicht lösen kann und im gewohnten Tritt bleibt, aber umso entschlossener ist sie als Polizistin, ihrem Chef zu entschlossen. Außerdem lernt man ihre Kollegin Judith kennen, die sie begleitet und die von Ina oft auch in Sachen rein gezogen wird, die nicht ganz den Vorschriften entsprechen, aber nur dadurch wird der Fall gelöst.
Der Plot ist recht interessant, es geht um ein Projekt was in einem Naturschutzpark gestartet werden soll und auf nicht viel Gegenliebe in der Gmündener Bevölkerung stößt. Es geht um Erpressung, Mord und Bestechung. Mehr braucht es nicht für diesen wirklich kurzweiligen, spannenden Krimi.

Vielen Dank an Elke Pistor und emmons

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