[Rezension] Erica Spindler – Die Angst im Nacken

Erica Spindler
Die Angst im Nacken
ISBN 978-3-86278-471-4
Taschenbuch
7,99 €
Erschienen bei MIRA Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Mit 13 wurde Harlow Anastasia Grail entführt. Sie konnte sich selber befreien. Der Täter allerdings wurde nie gefasst. Heute über zwanzig Jahre später kommt sie immernoch nicht damit klar. Sie ist weggezogen und hat sich eine neue Identität zugelegt. Sicher fühlt sie sich aber noch nicht. Als sie dann die Vergangenheit einholt sucht sie sich Hilfe bei Detective Quentin Malone….

Meine Meinung:
Wer meine Rezensionsliste anschaut sieht gleich das es nicht mein erster Thriller von Erica Spindler ist. Sobald ein Neuer raus kommt muss ich ihn haben und so tummeln sich auch noch welche auf meinem SuB.

Zum Schreibstil mag ich so nicht viel sagen, oder eher habe ich in vergangenen Rezensionen schon alles gesagt. Die Sprache ist leicht verständlich und es liest sich flüssig. Ich bin von der Autorin auch nichts anderes gewohnt.
Das Buch lässt sich auch sehr leicht lesen, weil man nicht mit Figuren überschwemmt wird, sondern die Protagonisten recht überschaubar sind. Die Kapitel sind recht kurz so dass man immer denkt eins geht noch.

Am Anfang erleben wir als Leser mit wie Harlow aus den Händen ihres Entführers kommen konnte. Dann zum ersten Kapitel hin gibt es den Sprung in die Gegenwart, aber das Interesse ist geweckt und die Spannung steigt stetig. Anna (alias Harlow) fühlt sich immer noch verfolgt und kommt nicht zur Ruhe. Wir erfahren was in den letzten Jahren passiert ist soweit wir es wissen müssen. Es gibt nicht zu viele bzw. unnötige Infos.

Parallel dazu lernen wir Detective Quentin kennen und auch seinen aktuellen Fall. Er ist ein sympathischer Ermittler den man gerne zu“liest“. Ich kenne ihn schon aus Spiel mit dem Tod das ich auch schon lesen und rezensieren durfte. So war ich direkt heimisch und fühlte mich wohl. Er ist gewissenhaft und loyal. So wie man sich einen Polizisten wünscht.
Anna (Harlow) das Opfer ist ebenfalls sehr sympathisch traumatisiert durch ihr Erlebnis in der Kindheit ist sie direkt in Alarmbereitschaft als ein paar Merkwürdige Dinge passieren und weiß was es bedeutet das nun jeder weiß wie sie jetzt heißt und wo sie zu finden ist. Man kann nachvollziehen warum sie anonym sein wollte und die Folgen geben ihr ja auch recht.

Erica Spindler hat wieder einige Wendungen und Finten eingebaut bis man zum Ende kommt. Sie hat mich auf eine falsche Spur geführt und nur ganz kurz kam mir die Idee wer der Täter sein könnte. Aber mein kurzes Aufkeimen des Wissens machte sie mit ihrem geschriebenen Verdacht zunichte und ich glaubte ihr bereitwillig. So hatte ich am Ende zwar Recht, aber es war dann doch ganz anders als erwartet.

Mein Fazit: Erica Spindler ist für mich ein Garant für spannende und kurzweilige Lesestunden.

Vielen Dank an MIRA Taschenbuch 

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