[Rezension] Erica Spindler – Stadt des Schweigens

Erica Spindler
Stadt des Schweigens
ISBN 978-3-89941-858-3
Taschenbuch
7,95 €
Erschienen bei Mira Taschenbuch

Inhalt:
Avery ist vor Jahren aus Cypress Springs weg gezogen um als Journalistin zu arbeiten. Als ihr Vater Selbstmord begeht kommt sie zurück um sich um alles zu kümmern und erfährt das ihr Vater seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr der selbe war. Auch an Selbstmord mag Avery kaum glauben nach dem was sie alles hört. So erwacht die Journalistin in ihr und sie will den Dingen auf den Grund gehen. Erst recht als sie Zeitungsartikel findet die mit einem Mord an einer jungen Frau zu tun hat die vor einigen Jahren ermordet wurde. Was hat ihren Vater dazu bewogen diese Artikel aufzuheben. Warum hat er sie kurz vor seinem Tod so dringend sprechen wollen und war es wirklich Selbstmord oder wurde er ermordet…

Meine Meinung:
Wiedermal konnte mich Erica Spindler mit ihrem Thriller begeistern. Stadt des Schweigens spielt in einer 900 Seelen Gemeinde in den USA. Dort Leben die Einwohner noch so idyllisch wie vor einigen Jahren. Als Avery auf Grund des Todes ihres Vaters zurück in die kleine Gemeinde muss fällt ihr das auch sofort auf. Aber das hat seinen Preis.
Anfangs lernt man erstmal die Gegebenheiten kennen, die Spannung baut sich aber schon hier langsam auf, denn man ist doch recht schnell drin im ganzen Geschehen und bekommt auch gleich mit worum es geht. Die Seiten lasen sich ruck zuck weg, was auch daran lag das die Spannung nicht abbrach. Sie steigerte sich stetig. Immer mehr Fragen werden aufgeworfen und Antworten sucht man erstmal vergeblich. Es ist kein Blutrünstiger Thriller sondern schafft die Spannung nur durch die Neugier die einen packt und natürlich der Geschichte selbst. Das worum es geht. Die Geschichte von dem kleinen Ort Cypress Springs.
Avery ist dort eher Außenseiterin, auch wenn sie herzlich empfangen wird hat sie sich bei ihrem Weggang zum Collage nicht Zugehörig gefühlt und tat sich sehr leicht weg zu gehen von ihrer Familie und auch ihrer damaligen Liebe Matt. Er ist dagegen dort geblieben und ist nun bei der Polizei, genauso wie sein Vater Buddy. Eigentlich Averys zweite Familie und so vertraut sie Ihnen blind. Hunter gehört für sie auch dazu er ist der Zwillingsbruder von Matt, aber in seiner eigenen Familie weniger gern gesehen wie Avery. Avery fand ich Klasse mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Willen den Tod ihres Vaters aufzuklären. Manchmal ist sie allerdings etwas wankelmütig, aber ich kann auch das verstehen. Wenn man mal hier das und dort das hört weiß man irgendwann nicht mehr was man glauben soll. Trotzdem behält sie ihr Ziel im Blick und macht immer weiter in ihren Ermittlungen. Es gibt doch einige Figuren in diesem Buch, die eine wichtige Rolle spielen und doch kommt man nicht durcheinander. Es ist als ob man Einwohner dieses Städtchens ist. Man lernt sie alle nach und nach kennen und weiß wer wohin gehört.
Das Ende ist das die große Aufklärung. Alle Fragen werden beantwortet und es überraschte mich zumindest was die Person betraf, die für all diese Geheimnisse und Geschehnisse, Morde und Verbrechen verantwortlich ist

Vielen Dank an den Cora Verlag und MIRA Taschenbuch

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.