[Rezension] Filippa Bluhm – Heiraten für Turnschuhträgerinnen

Filippa Bluhm
Heiraten für Turnschuhträgerinnen
ISBN 978-3-462-04208-5
Taschenbuch
7,95 €
Inhalt:
Und sie lebte glücklich bis der Antrag kam…
Herzförmige Nippelaufkleber, Turtelnde Täubchen auf Luftballons, Einladungskarten mit Diddlmaus. Die ersten Recherchen zum Thema „Hochzeit“ fallen für Charlotte, bekennende Turnschuhträgerin, niederschmetternd aus.
Aber es kommt noch schlimmer.
Die Freunde schielen ihr bei der Verkündung erst mal skeptisch auf dem Bauch. Die deutsche Verwandtschaft fordert lauthals Babys, die polnische Wodka, eimerweise.
Woher bitteschön, bekommt man ein Klein in dem man nicht aussieht wie Schwarzwälder Kirsch mit Toupet? Und wie soll man sich darauf freuen „Ja“ zu sagen, wenn man die ganze Zeit nur „Neeeeiiiin“ kreischen will?
„Heiraten für Turnschuhträgerinnen ist Katastrophenfilm, Chick Flick und romantische Komödie in einem: sympathisch, gnadenlos ehrlich und herrlich komisch.
Meine Meinung:
Lotte und Georg wollen heiraten, nach einer bisher 9 monatigen beziehung macht georg den Antrag den Lotte gerne mit „Ja“ beantwortet. Sie ist glücklich im siebten Himmel und sie verkünden es ihren Freunden, die allesamt nicht verheiratet sind, wenn auch teilweise schon Eltern. Lala eine der beiden Freundinnen von Lotte hat schon Jahrelang eine Hochzeit geplant und hätte am liebsten alles so kitschig wie möglich, Kristen die andere Freundin so schlicht wie nur möglich. Lotte schafft den Spagat.
Es ist witzig zu lesen wie sehr man sich in eine Hochzeitsvorbereitung reinsteigern könnte. Die ganze Aufregung ist greifbar und an einigen Stellen musste ich schmunzeln. Die Figur Lotte ist lustig und ich glaube mir doch recht ähnlich, denn ich habe in Jeans geheiratet, zumindest beim zweiten Mal und ich bereue es nicht es war die schönste Hochzeit die es gibt. Auch wenn Lotte nicht in Jeans heiratet wäre sie aber der Typ dafür, genauso hat sie ziemlich genaue Vorstellungen was sie will, was sie aber scheinbar im laufe der Vorbereitungszeit stellenweise vergisst. Mir gefällt das Buch auch weil all diese kleinen Anekdoten wirklich passieren könnten und nicht überzogen sind. Die Autorin hat eine Geschichte geschrieben die genauso hätte passieren können und sie ist keineswegs langweilig. Ein kurzweiliges Buch für zwischendurch

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