[Rezension] Francesc Miralles – Retrum

Franesc Miralles
Retrum
ISBN 978-3-7855-7038-8
Klappenbroschur
14,95 €
Erschienen bei Loewe

Rückentext:
Vier Freunde verbindet eine Leidenschaft:
das spiel mit dem Tod.
Doch das Spiel wird zur Gefahr…
und dann holt der Tod sie ein.
Was als Spaß beginnt endet tödlich

Die ersten 50 Seiten:
Christian hatte einen Zwillingsbruder, aber als sie 14 waren, kam es zu einem Unfall, während Christian mit ein paar Knochenbrüchen und Schuldgefühlen weg kommt, stirbt sein Bruder. Der Vater macht sich Vorwürfe und die Mutter zieht weg. Zwei Jahre später ist Christian ein Einzelgänger liest gerne Gedichte von Lord-Byron und läuft gerne über den Friedhof. Dort trifft er auf Alexia, Robert und Lorena, die sich Retrum nennen. Sie wollen ihn in ihre Gruppe aufnehmen, wenn er eine Mutprobe besteht. Christian findet Alexia toll und macht mit nicht ahnend das sich von nun an alles ändern wird….

Meine Meinung:
Retrum beginnt recht sachte und eher langweilig als spannend. Der Leser lernt Christian kennen, der durch den Unfalltod seines Zwillings zum Eigenbrödler wurde. Er hat keine großartigen Kontakte, treibt sich gern auf dem Friedhof rum und liest Gedichte. Dort trifft er dann auf Alexia, Robert und Lorena, die Blassen. Die Drei sind etwas geheimnisvoll und undurchschaubar und Christian ganz hin und weg von Alexia.
Richtig in Fahrt kommt die Geschichte etwa ab dem zweiten Drittel, dann möchte man aber auch unbedingt weiter lesen. bis zum Ende gibt es auch noch einige Wendungen und Überraschungen, die für mich aber manchmal auch nicht der Richtige weg zur Auflösung waren aber mich schon ein wenig mit dem lahmen Anfang versöhnte
Der Schreibstil ist so flüssig, das man quasi durch fliegt und ehe man sich versieht, hat das Buch ein für mich eigentlich abgeschlossenes Ende, auch wenn ich schon gelesen habe das es eine Fortsetzung gibt.
Eins noch zum Erscheinungsbild. Als das Buch hier ankam dachte ich nur wow, es wäre genau das passende um es schön ins Regal zu stellen, genau meine Farben und düster. Dazu kam dann noch der Schwarze Schnitt und die Grafiken und die kleinen Texte am Anfang eines jeden Kapitels, die immer passten. Rundum ein gelungener Auftritt, der alleine gewiss schon zum Kauf anregt.

Vielen Dank an Lies & Lausch und Loewe

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