[Rezension] Franziska Moll – Was ich dich träumen lasse

Franziska Moll
Was ich dich träumen lasse
ISBN 978-3-7855-7845-2
Gebundene Ausgabe
14,95 €
Erschienen bei Loewe

Inhalt:
Bald ist der erste Jahrestag von Elena und Rico als ein schlimmer Unfall geschieht und Elena um Ricos Leben bangt. Sie tut alles um ihn aus dem Koma raus zu holen, damit er sieht warum es sich lohnt am Leben zu bleiben…

Meine Meinung:
Die Geschichte erinnert mich so ein wenig an P.S. Ich liebe Dich. Das Buch habe ich geliebt. hier sind die Protagonisten allerdings jünger.

Erstmal musste ich mich an den etwas holprigen Schreibstil gewöhnen. Die Kapitel sind in Tage unterteilt. Dann gibt es noch Erinnerungen von Elena, Sachen bzw. Gespräche die in der Vergangenheit geschehen sind und die Gegenwart. Sie sind teilweise unterschiedlich gekennzeichnet, trotzdem störte der Wechsel ein wenig den Lesefluss. Sprachlich ist es aber einfach gehalten und es ist auch keine typische Teeniegeschichte.

Die Szenerie besteht aus Krankenhaus im hauptsächlichen und ganz vielen anderen Orten an denen kurz verweilt wird. Sein könnte das überall es ist nicht an eine Stadt gebunden.

Die Anzahl der Figuren ist überschaubar.
Protagonistin Elena ist die Hauptfigur aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist. Sie ist total rational, wirkt etwas unterkühlt. Agiert mehr mit dem Kopf und ein wenig mit dem Herzen. Man merkt von Beginn an das sie in ihrem vorherigen Wohnort was erlebt haben muss was sie sehr geprägt hat.
Rico erlebt man in der Gegenwart nur kurz, aber man lernt sie gut durch Elenas Erinnerungen kennen. Er ist das Gegenteil von ihr. Sehr Emotional, total verliebt, quirlig. irgendwie frei.
Dann gibt es noch Nebenfiguren.
Besonders hängen geblieben ist das der Pfleger Tim, der anfangs sehr ruppig war und den ich zunächst gar nicht mochte, aber diese Figur macht eine ungeheure Entwicklung durch so das sich das änderte.
Dann noch Eltern von Rico und auch die Mutter von Elena. Gegensätzlicher können Familien wohl nicht sein.

Der Plot ist sehr gefühlvoll. Die Autorin schafft mit dem ruppigen teils nüchternen Schreibstil auch zu zeigen wie schockiert Elena ist. Sie schafft es eine Spannung zu erzeugen und meine Neugier zu wecken. Dazu hat sie ein Ende geschaffen das ich so schon ahnte und auch als richtig empfand.
Das Ende kam mir allerdings etwas zu plötzlich und so holter die Polter. Ich hätte mir da noch mehr Zeit gewünscht um die Geschichte ausklingen zu lassen, auch passierten Sachen die Fragen aufwarfen und bei denen ich mich fragte Warum es nun so ist.

Schade denn die Geschichte war schön und hätte auf jeden Fall mehr Potenzial gehabt

3buecher

Ein Gedanke zu „[Rezension] Franziska Moll – Was ich dich träumen lasse

  1. Oh, das Buch habe ich gestern auf Amazon angeschaut. Sehr interessant… aber irgendwie war ich schon gestern nicht zu 100% überzeugt und bin es jetzt immer noch nicht 🙂

    Danke für die Rezension!

    Alles Liebe, Chimiko

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.