[Rezension] Friedrich Ani – Süden

Friedrich Ani
Süden
ISBN 978-3-426-19907-7
19,99 €
Gebundene Ausgabe
Erschienen bei Droemer

Inhalt:
Süden ist wieder zurück in München. Eigentlich wollte er gar nicht mehr zurück und wollte auch keinen mehr suchen, aber dann bekam er den Anruf seines Vaters, der ihn treffen möchte. Allerdings wurde die Verbindung unterbrochen. Zurück in München sucht er nach dem hinkenden Mann aber ohne Erfolg. Dann tritt er eine Stelle als Detektiv an und soll Raimund Zacherl suchen ein Wirt aus Sendling. Er ist schon seit zwei Jahren spurlos verschwunden, die Polizei hat die Suche schon aufgegeben aber die Ehefrau möchte gerne wissen was mit ihm passiert ist…

Meine Meinung:
Das zweite Buch das von Droemer ist und es auf die Krimi Bestenliste 2011 geschafft hat, aber anders als bei Das vergessene Kind konnte ich dieses hier kaum zur Seite legen. Es ist nicht mein erstes Buch von Friedrich Ani und wie beim ersten auch hat er mich mit seinem Schreibstil und seiner Geschichte in den Bann gezogen. Es geht um einen Vermissten im speziellen den Süden im ganzen Roman sucht, nebenher geht es aber auch um seinen Vater den er seit 35 Jahren nicht mehr gesehen hat und der als verschollen gilt und um einen kleinen Jungen der Tagelang alleine zu hause ist weil seine Mutter verschwunden ist. Die Beiden kleinen Nebenstränge werden recht früh aufgeklärt so dass man sich zum Schluss nur noch auf den Vermissten Raimund „Mundl“ Zacherl konzetrie3ren kann. Süden verfolgt seine Spuren und ….Na ob er ihn findet oder nicht müsst ihr schon selber lesen. Ich fand die Geschichte schlüssig auch wenn ich manchmal von der eigenen Art und Weise von Süden irritiert war, aber nie so sehr das es mich aus dem Konzept gebracht hätte. Es las sich leicht und war eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Die Spannung hielt sich ziemlich von Anfang an. Ich wollte wissen ob er ihn findet. Eigentlich gibt es aber neben der Geschichte des Findens noch eine traurige Nebenbotschaft. Erstens es gibt Leute die wollen nicht gefunden werden (was mich stark an meinen Onkel erinnert) und es gibt Menschen mit denen lebt man Jahrelang zusammen, aber man kennt sie doch nicht wirklich. Vielleicht sollten wir wieder anfangen Mitmenschen bewusster wahr zu nehmen.

Vielen Dank an Droemer

Ein Gedanke zu „[Rezension] Friedrich Ani – Süden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.