[Rezension] Friedrich Ani – Totsein verjährt nicht

Friedrich Ani
Totsein verjährt nicht
ISBN 978-3-552-05470-7
Gebundene Ausgabe
19,90 €
Erschienen bei Paul Zsolnay Verlag

Inhalt:
Mord ist Mord. Aber auch, wenn es keine Leiche gibt, sondern nur ein leeres Grab? Und der vermeintliche Mörder aufgrund höchst zweifelhafter Beweise verurteilt wurde? Ein verschwundenes Mädchen lässt Polonius Fischer, Hauptkommissar bei der Münchener Mordkommission, keine Ruhe. Vielleicht ist das Mädchen gar nicht tot? Und der Täter nur ein Sündenbock? Aus einem realen Kriminalfall entwickelt Friedrich Ani einen Roman voller Abgründe und Rätsel, der den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.

Meine Meinung:
Im Prolog wird von dem verschwinden von Scarlett erzählt, davon das sie nicht nach Hause kam und auch ein junger geistig verwirrter Mann verhaftet wurde, der erst gesteht und dann widerruft. Alles ermitteln bringt nichts neues und Kommissar Fischer wird von dem fall abgezogen. Stattdessen übernimmt jemand anderes die Leitung für den der junge Mann als Täter fest steht. Es gibt nur Indizien keine Beweise, trotzdem wird er verurteilt und somit ist der Fall abgeschlossen. einige Jahre später bekommt er einen Brief von Marcel einen guten freund der verschwundenen Scarlett, der behauptet das er Scarlett gesehen hat. Der Kommissar und marcel treffen sich in einer Kneipe, in der gerade eine Trauerfeier statt findet. Fischer mag Marcel nicht wirklich glauben aber Marcel möchte das Fischer Scarlett sucht um ihr zu sagen das er immer auf sie warten würde. Aber der Komissar hat auch noch ganz andere Probleme, seine Lebensgefährtin, von Beruf Taxifahrerin, wurde erst verschleppt und dann schwer misshandelt und verletzt. Sie liegt im künstlichen Koma und es gab schon 5 Taxifahrer vor ihr die beraubt wurden, einer davon wurde erstochen, die vier anderen schwer verletzt…. Durch das Buch zieht sich der rote Faden die Geschichte um Scarlett, nebenher werden zwei andere Fälle aufgeklärt, trotzdem kommt man nicht durcheinander oder nimmt es die Spannung. Stellenweise hatte ich etwas Probleme mit dem Text, musste Passagen nochmal lesen, weil Dialekt mit drin war, oder es gab immer wieder Wortwiederholungen wodurch man andere Sachen gar nicht so richtig aufnahm.

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