[Rezension] Gail Giles – Der erste Tod der Cass McBride

Gail Giles
Der erste Tod der Cass Mc Bride
ISBN 978-3-522-20126-1
Gebunden Ausgabe
13,90 €
Erschienen bei Thienemann
Rückentext:
Enge, gnadenlose Enge um sie herum. Holzwände. Sie kann die Beine nicht ausstrecken. Wo ist sie? Erde rieselt durch ein kleines Luftloch. Dann fordert sie jemand auf das Walkie-Talkie zu benutzen, das neben ihr liegt. Und erzählt von seinem Bruder, den sie abblitzen ließ, und der jetzt tot ist….
Inhalt:
Der Rückentext ist ein kurzer Abschnitt aus den ersten Seiten von Der erste Tod der Cass McBride. Cass ist aus ihrem Zimmer entführt worden und Ben der Komissar nimmt die Ermittlungen auf, von Anfang an sieht es nicht danach aus als ob Cass

einfach nur nicht nach Hause gekommen ist, von Anfang an sieht alles nach einer Entführung aus dem eigenem Haus aus.
Kyle wird verhört, er soll Cass entführt haben…
Cass liegt in
einer Kiste und der einzige Kontakt zur Aussenwelt ist ein Walkie Talkie mit dem sie mit ihrem Entführer sprechen kann, aber sie muss aufpassen was sie sagt…

Der erste Tod der Cass McBride wird aus drei Sichten erzählt. Die Sicht von Cass selber, als Opfer, von Kyle als Täter und aus Sicht von Ben dem ermittelnden Kommissar. So kann man immer im Wechsel in jede Rolle schlüpfen und bekommt die Gedankengänge gut mit und kann sich so in die Handlungen reinversetzen, auch wenn nicht nur aus den verschiedenen Sichten erzählt wird, sondern auch noch zu verschiedenen Zeiten. Ben mitten in der Ermittlung, Cass ebenfalls mitten im Geschehen und Kyle bei seinem Verhör. Das ist aber weder verwirrend noch nimmt es die Spannung.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es mich so packte das ich es nicht aus der Hand legen wollte. Die Autorin schafft es auch ohne große Überraschungen Spannung aufzubauen, einfach nur weil man wissen will wie die Geschichte endet und nicht weil man hofft das sich noch etwas wendet.
Zum Schluss möchte ich noch etwas über die tolle Covergestaltung schreiben. Nicht oft erwähne ich das Cover, aber hier muss es sein. Das Buch ist eine Hardcover Ausgabe mit Schutzumschlag, aber wie man an den Bildern sieht, macht es sich auch gut ohne diesen umschlag. Auch wenn der selber sehr pfiffig gestaltet ist, er hat nämlich ein Loch dort wo der Titel steht, vielleicht kann man es beim ersten Bild ein wenig erkennen. Für mich ein perfektes Cover für dieses Buch.

Fazit:
Ein Buch das zeigt das es nicht immer Wendungen in einer Geschichte geben muss um spannend zu sein

Herzlichen Dank an Blogg Dein Buch und den Thienemann Verlag für das Rezensionsexemplar

2 Gedanken zu „[Rezension] Gail Giles – Der erste Tod der Cass McBride

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