[Rezension] Gilles Paris – Der Glühwürmchensommer

"buchhandel.de/Gilles Paris
Der Glühwürmchensommer
ISBN 978-3-8270-1229-6
Gebundene Ausgabe
16,99 €
Übersetzer: Carina von Enzenberg
Erschienen bei Bloombury Berlin
Leseprobe

Inhalt:
Victor wünscht sich nichts sehnlicher als eine normale Familie. Er hat zwei Mütter von denen eine immerzu liest und die andere malt. Einen Vater der sie verlassen hat weil er nicht Erwachsen wird und eine Schwester die auf der Suche nach dem Richtigen ist, mit dem sie ihre Zukunft verbringen möchte.
Dann kommt der Urlaub an der Côte d´Azur und sein Wunsch rück dank der Glühwürmchen in greifbare Nähe.

Meine Meinung:
Der Glühwürmchensommer klingt nach Sommer und Urlaubsfeeling, das war es denke ich auch was mich unterbewusst dazu trieb dieses Buch lesen zu wollen. Schließlich kommen gerade die ersten warmen Tage und man sehnt sich nach mehr Sonne, so auch beim Lesen. Den Titel verbinde ich aber auch mit einem Zeltlager da ich als Kind mitgemacht habe und bei dem ich zum letzten Mal Glühwürmchen gesehen habe. So wünschte ich mir wohl ein Buch mit einer tollen Geschichte und dem richtigen Gefühl.

Leider wurde ich aber nicht so richtig warm mit dem Buch. Ich kann noch nicht einmal sagen warum. Victor ist ein ganz reizender Junge und auch wenn ich den Schreibstil als kindlich empfinde ist Victor sehr weise und poetisch. Aus seiner Sicht ist diese Geschichte erzählt und irgendwie passt es manchmal einfach nicht zu einem neunjährigen Jungen. Eher zu einem Großvater, der diese Geschichte seinen Enkeln erzählt. Das dürfte einer der Gründe sein warum mir das Buch nicht so gut gefällt. Dazu kommt eben dieses poetische. Worte die sehr blumig Geschehnisse beschreiben. Eine Szenerie, die ebenfalls recht rosa-gemalt wirkt. Wie der Blick durch die Rosaroten Brille. Leider einfach nicht meins.

Dazu blieben mir die Figuren, vermutlich auch durch diese Art zu schreiben, sehr fern. Ich hatte nicht das Gefühl eintauchen zu können auch wenn ich trotz allem recht flüssig lesen konnte.

Der Glühwürmchensommer ist etwas für Leser die es blumig mögen, die die Poesie lieben und vielleicht auch gerne Gedichte lesen. Für mich war es leider nichts.

2buecher

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