[Rezension] Gregg Hurwitz – Oder sie stirbt

Gregg Hurwitz
Oder sie stirbt
ISBN 978-3-426-63897-2
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Patrick jagt seinem Traum hinterher er schreibt Drehbücher und hofft auf den großen Durchbruch. Als dieser dann naht gibt es Ärger und er ist von seinem Traum weiter entfernt als je zuvor. Zu der Zeit findet er in der Zeitung eine DVD: Unbeschriftet, selbst gebrannt, sehr merkwürdig. Als er sie sich anschaut sieht er sich selber in seinem Bad. Der DVD folgen noch weitere und schnell wird klar: Das ist kein Spiel…

Meine Meinung:
Der Klappentext verrät noch ein wenig mehr als ich nun zusammengefasst habe. Das liegt daran das ich immer eine Kurzfassung der ersten 50-100 Seiten mache und da passiert eben noch nicht viel mehr als diese DVD Funde und die Suche nach demjenigen der sie Patrick zukommen lässt, derjenige der ihn beobachtet. Das einzig spannende ist die Frage wer steckt dahinter und warum überhaupt wird ein ganz normaler Bürger beobachtet. Was hat Patrick getan um ins Visier dieses sagen wir mal Stalkers zu kommen.

Dabei fehlte es mir persönlich etwas an Spannung. Sie tauchte immer mal auf wurde dann aber durch den stellenweise langatmigen Text zu Nichte gemacht. Der Prolog war wirklich vielversprechend und startete mit einem Riesen Knall, wäre es so weiter gegangen wäre dieses Buch eins meiner Favoriten geworden. Leider kam aber dann viel trockener Stoff. Irgendwann war die Frage wer dahinter steckt zwar noch nicht geklärt aber auch irgendwie nicht mehr so wichtig das es mich gefesselt hätte.
Es gab einige Szenen wo ich dachte: Wofür sind die jetzt gut. Am Ende war alles klar aber es war nicht das Buch was ich erwartet hatte. Ich dachte an Beziehungstaten und ein Ehepaar das sich liebt und irgendwie auseinander gerissen wird, denn der Rückentext endet ja mit: „“Komm alleine, tu, was wir dir sagen – oder sie stirbt“ aber davon war nichts zu sehen.

Ich mag nun auch nicht zu viel verraten. Um wirklich klar zu machen was mich im Detail gestört hat müsste ich zu weit ausholen und ich möchte keinem den Spaß am Lesen nehmen. Das Buch kommt aber bei der Bewertung trotzdem noch relativ gut weg. Die Idee ist gut, die Umsetzung war eben nicht meins und wäre im Klappentext mehr von dem trockenen Thema Wirtschaft zu erkennen gewesen hätte ich das Buch vermutlich gar nicht in die Hand genommen. So geht hier meine Erwartung und das was ich zu Lesen bekam stark auseinander.

Mein Fazit: Für Leser die von Wirtschaftsverbrechen lesen mögen, die werden auch dieses Buch mögen. Thrill suchte ich allerdings auf Seite 13-505 vergebens

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