[Rezension] Hanna Winter – Seelenriss

Hanna Winter
Seelenriss
ISBN 978-3-548-28367-8
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Ullstein
Leseprobe

Inhalt:
Lena Peters wird von Belling an einen tatort gerufen. Offensichtlich ein Suizid. Erst beim genaueren Hinschauen von Peters sieht Peters das ein Suizid doch sehr unwahrscheinlich ist. Zu viel spricht dagegen unter anderem eine Morddrohung, sie Lena auch selber erhalten hat…

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der Lena Peters Reihe und der steht dem ersten Band in nichts nach.

Wie schon bei Opfertod ist man auch hier vom Prolog an in der Geschichte drin. Dort wird doch recht gut beschrieben mit welchen perfiden Mitteln der Täter agiert. Sehr anschaulich, aber nicht zu brutal. Die Fantasie des Lesers wird gefordert.
Weiter geht es dann mit dem Start der Ermittlungen und diese sind niemals langatmig oder gar langweilig. Hanna Winter schafft es die Waage zu halten zwischen Ermittlungen, neuen Erkenntnissen und auch Privatleben der Ermittler. Selbst der kleine Rückblick auf Opfertod hat mich nicht gelangweilt obwohl ich dieses auch erst heute gelesen und beendet habe. Somit bescheinige ich Seelenriss eine Spannung von Anfang bis Ende.

Die Protagonisten haben hier in dieser Reihe ein Privatleben, das nicht unbedingt eine große Rolle spielt, aber ein wenig auflockert. Dieses ist sowohl bei Peters wie auch bei Belling nicht immer leicht und voll mit Problemen. Ich bin sehr gespannt ob das auch beim nächsten Band, sollte es einen geben, so sein wird, denn irgendwann denke ich stumpft es eben ab. So ist es hier aber noch nicht.
Lena Peters ist etwas Eigenbrötlerisch kommt aber so langsam aus sich raus. Sie versteht was von ihrem Beruf und zieht Schlüsse die man als Leser nachvollziehen kann. nie dachte ich: Wie kommt sie denn darauf.
Belling hat in diesem Band auch wieder seine Problemchen und als Leser wird man hier im unklaren gelassen worum es sich genau handelt. Aber es wird aufgelöst und das in eine Richtung die ich nicht vermutet hätte.

So ist es dann auch mit dem Ende. Das Ende ist schlüssig und irgendwie kann ich den Mörder sogar ein wenig verstehen, auch wenn ich finde das man keinem Menschen egal wegen was weh tun sollte. Hier habe ich eine winzige Sympathie mit dem Täter und ich denke es wird nicht nur mir so gehen.

Ich hoffe es wird noch weitere Fälle von Lena Peters geben, auch wenn der Fall abgeschlossen ist möchte ich doch mehr lesen von ihrer Art zu ermitteln und auch wie es mit ihr und Belling weiter geht

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