[Rezension] Heidi Rehn – Hexengold

Heidi Rehn
Hexengold
ISBN 978-3-426-50544-1
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Knaur

Rückentext:
Die neuen Abenteuer der schönen und mutigen Wundärztin Magdalena
Deutschland zehn Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges: Eigentlich könnte die ehemalige Wundärztin Magdalena mit ihrem geliebten Eric ein glückliches Leben in Frankfurt führen, wo er sich als Kaufmann etabliert hat. Doch da erfährt sie, dass ihr Mann ihr offensichtlich Nachrichten über ihre verschollene Familie in Königsberg verheimlicht hat. Gründet ihr ganzes Glück auf einer Lüge? Als Eric plötzlich spurlos verschwindet und Magdalena plötzlich mittellos dasteht, macht sie sich auf nach Königsberg, um das Geheimnis ihrer Familie zu enthüllen und damit auch Erics Vergangenheit auf den Grund zu gehen.
Inhalt:
Magdalena und Eric sind auf der Herbstmesse in Frankfurt als sie einen Geschäftsfreund von Eric sehen. Die Begrüßung fällt von diesem Geschäftsfreund herzlicher aus, als von Erics Seite. Die Frau von dem Geschäftsmann ist auch dabei und plaudert aus, dass Eric und Magdalena ja ein Anwesen geerbt haben und verwandt sind, der Geschäftsmann ist ein Vetter von Eric. Magdalena ist nicht so erfreut darüber nun sesshaft zu werden, aber nicht nur das Eric macht immer noch ein großes Geheimnis daraus was er gemacht hat als er von Magdalena getrennt war. Sie ziehen 6 Wochen später in das Haus und es stellt sich heraus das gerade die plaudernde Base gar nicht begeistert darüber ist das Magdalena und Eric nun in dem Haus von ihrem oheim wohnen, den sie doch gepflegt hat…
Meine Meinung:
Was an Hexengold sofort auffällt ist die Dicke des Buches. Die Wundärztin hatte wesentlich weniger Seiten. Also verspricht Hexengold schon mal viel viel Lesezeit.
Ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte rund um Magdalena und Eric rein zukommen, aber die Wundärztin ist für mich auch noch nicht so lange her. Allerdings jemand der mit Hexengold als Quereinsteiger rein kommt wird nicht viele ausführliche Infos über die Vergangenheit finden. Hier und da wird mal kurz angeschnitten was im ersten Band geschah, aber längst nicht so ausführlich um das Nicht-Lesen des ersten Bandes ausgleichen zu können. Somit von mir als Tipp: Um wirklich alles miterleben zu können sollte man unbedingt die Wundärztin lesen. Andernfalls fängt die Geschichte irgendwie mittendrin an.
Der Schreibstil ist wie beim ersten Band flüssig und macht Spaß zu lesen, allerdings hat dieses Buch immer wieder Passagen die mir zu ausführlich sind und für mich nicht hätten sein müssen.
Der Augenmerk ist diesmal auf den Alltag von Magdalena und Eric gerichtet und da auch wesentlich mehr auf Magdalena. Sie ist vielen Intrigen und Ränkespielen ausgesetzt. Manchmal meint man schon es ist ein wenig zu viel, aber das trübt nicht die Freude am Lesen.
Der Plot ist überwiegend spannend auch wenn es hier ebenfalls, durch Längen in der Geschichte, Einbrüche gibt die manche Seiten zähflüssig werden lassen.
Trotzdem kann ich dieses Buch empfehlen vor allem für jeden der die Wundärztin kennt. Ich hoffe ein wenig auf eine Fortsetzung. Warum?….Wenn ich das verrate würde ich spoilern und das möchte ich nicht
Herzlichen Dank an Knaur für die Bereitstellung dieses tollen Taschenbuches

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