[Rezension] Isa Grimm – Klammroth

Isa Grimm
Klammroth
ISBN 978-3-7857-6107-6
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Luebbe
Leseprobe

Inhalt:
Vor 17 Jahren geschieht ein schlimmer Unfall im Tunnel von Klammroth 89 Kinder sterben. Anais ist eine derjenigen die überlebt haben. Sie muss nach Klammroth weil ihr Elternhaus abgebrannt ist. Der Tunnel sorgt bei ihr immernoch für Unbehagen und sie möchte so schnell wie möglich wieder weg aus dem kleinen Örtchen, doch es gibt Mächte die sie nicht lassen….

Meine Meinung:
Klammroth kam durch eine PR Aktion zu mir und ich vermute ich wäre sonst auch kaum auf dieses Buch aufmerksam geworden.

Es beginnt sehr unscheinbar. Man erfährt von dem Unfall im Prolog und danach geht es darum das Anais nach Klammroth fährt und im Fall des Brandes ihres Elternhauses alles regelt. Sie fährt nicht alleine, ihre Tochter ist bei ihr. In Klammroth angekommen ist ihr unbehaglich.

Geschrieben ist das Buch aus der Erzählerperspektive und doch ist man ganz nah an Anais. Sie begleitet man als Leser, ihre Gefühle erlebt man und was anfangs noch reicht langweilig anmutet entwickelt sich immer mehr zu einer Geschichte die an die Psyche geht. Langweilig wurde es mir nie beim lesen, alles wurde interessant beschrieben ohne Längen. Die Spannung steigerte sich zum Ende hin ins unermessliche.

Die Prtagonisten sind dabei recht unscheinbar.
Anais, selber Opfer des Brandes ist die Hauptfigur. Sie ist aus Pflichtgefühl in Klammroth und möchte so schnell wie möglich wieder weg. Auch wenn der Unfall 17 Jahre her ist ist er ihr so Präsent wie damals. Sie fühlt sich nicht wohl in dem Örtchen wo sie jeder anschaut als ob sie daran Schuld wäre. Erst nach und nach merkt man eigentlich was wirklich mit ihr los ist. Was sie bedrückt.
Andere Figuren sind damalige Schulkameraden, ihr Vater und Kollegen ihrer Stiefmutter die beim Brand im Elternhaus ums Leben kam. Alle Figuren haben ihre Berechtigung in dieser Geschichte. Es gibt nichts Überflüssiges.

Isa Grimm kommt mit allem auf den Punkt. Es gibt kein Geschnörkel und Ausschmücken. Keine unnötigen Seiten, die dafür sorgen dass das Buch dicker wird.
Es gab in der Geschichte Wendungen und einige Überraschungen. Bei einer musste ich mich erst einmal wieder zurecht finden. Es tauchten massig Fragen auf die am Ende aber alle aufgelöst wurden. Dieses war dann auch sehr überraschend.

Klammroth ist ein Buch, das besonders ist und doch gab es Teile die ich so ähnlich schon gelesen habe. Doch keiner kann das Rad neu erfinden und wichtig war das es mich von Anfang bis Ende fesselte und in seinen Bann zog

4buecher

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