[Rezension] J.F. Sebastian – 12 – Die Akademie der Zeit

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12 – Die Akademie der Zeit
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Autorenseite

Inhalt:
Eben noch war Daniel mit seinen Schulkameraden am Fußball spielen und traf Angelina, ein Mädchen in das er sich verlieben könnte, als die Welt wie er sie kennt ins wanken gerät. Auf einmal taucht ein ihm unbekannter Mann auf und bekommt gesagt das er nicht von der Erde ist, seine Eltern zwar tot sind aber ihm eine Aufgabe hinterlassen haben und er muss auf seine Geburtswelt – Die 12…

Meinung:
Die Geschichte beginnt interessant und nimmt sofort an Fahrt auf. Erst lernt man wenig von dem Alltag von Daniel kennen und dann findet man sich schon mitten drin in einem Kampf um Daniel.

Der Schreibstil ist locker flüssig und klar verständlich trotz manch einer Erklärung über die Zeit Normalerweise sind solche Erklärungen für mich ganz oft ein Spannungskiller, hier waren diese Sachen so eingebunden das es interessant und spannend blieb und ich noch etwas dazu gelernt habe, was für die Geschichte wichtig ist. So steigt die Spannung allmählich an und hält sich auch bis zum Ende dieses Bandes. Am liebsten hätte ich sofort weiter gelesen. aber der nächste Band lässt noch ein wenig auf sich warten.

Die Figuren sind zahlreich aber trotzdem nicht verwechselbar. Auch bin ich wegen der starken und sehr verschiedenen Charaktere nicht durcheinander gekommen.
Daniel, der Junge um den sich alles dreht, der Unwissend ist und für den selber all dies Neuland ist. Man merkt es ihm an und das ist auch gut so. Geschichten in denen Kids selbstverständlich akzeptieren das etwas so anders ist finde ich immer etwas komisch. Daniel reagiert natürlich auf die Veränderung – mit Neugier. Diese Neugier versucht er mit vielen Fragen zu stillen, doch die wenigsten werden ihm direkt beantwortet. Ein normaler Junge dem seine Welt ins wanken gerät und der sich komplett umstellen muss. Dabei ist er kein Held sondern bleibt normal.
Abay ist der Zimmernachbar von Daniel in der Akademie auf der 12. jemand der mir wohl im realen Leben recht schnell auf den Geist gehen würde. Er kann reden ohne Punkt und Komma und mindestens so viele Fragen stellen. Doch er ist Daniel ein guter Freund, hilfsbereit und immer da wenn dieser ihn braucht. Er hat das Herz an dem rechten Fleck. Ist nicht übermütig, aber wächst immer wieder über sich hinaus.
Angelina ist das Mädchen von der Erde auch sieben genannt, das unfreiwillig die Reise zur 12 mit antreten musste. Sie ist verdreht Daniel offensichtlich aber nicht zu aufdringlich den Kopf. Die gehört zu den Jungs und ist ein wenig das Hirn, denn ihr fallen in brenzeligen Situationen hilfreiche Auswege ein.
Kommen wir zu den Erwachsenen – Hiervon gibt es dann doch einige. Gite und Böse. Freund und vermeintlicher Feind. Alle wollen das eine bzw. den Einen – Daniel.
Nathanael – Er kannte Daniels Eltern und ist nun sein Aufpasser auf der 12. Er beantwortet nur das Nötigste und sorgt dafür das viele Fragen offen bleiben, was die Spannung noch antreibt. Er steht für Daniel ein, lässt ihn in der Akademie aber auch alleine.
Der Großvater von Daniel hat eher eine kleine rolle in diesem Teil. Er hat sich um Daniel gekümmert auf der Sieben, hat sein Leben aufgegeben und lässt ihn mir Nathanael ziehen.
Bei den Bewohnern und Erwachsenen der 12 ist es etwas schwieriger raus zu finden wer wirklich Gutes will und wer gegen Daniel arbeitet. Ich denke das wird sich mit der Zeit zeigen. Hier in dem Band blieben da die Figuren recht wage, doch nicht blass. Es gibt starke Persönlichkeiten.

Fest steht das der erste Teil der Trilogie mich begeistern konnte. Hier und da erinnerte mich das Buch schon etwas an Harry Potter. Die drei Freunde die in einer Akademie lernen. Daniel der Junge hinter dem Böse her sind. Zauberei und Magie. Selbst die kleinen Vapos erinnerten mich an Howarts und an Dobby. Doch das alles störte mich nicht beim Lesen. Es war trotzdem eine eigenständige Geschichte.

5buecher

3 Gedanken zu „[Rezension] J.F. Sebastian – 12 – Die Akademie der Zeit

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