[Rezension] Jack Kilborn – Das Hotel

Jack Kilborn
Das Hotel
ISBN 978-3-453-52883-3
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Heyne

Inhalt:
Maria möchte beim Ironwoman teilnehmen. Im örtlichen Hotel hatte sie ein Zimmer reserviert aber das wurde anderweitig vergeben. Der Manager des Hotels bietet ihr Ersatz an im Rushmore Inn, nur für die eine Nacht. Am nächsten Tag ist ganz bestimmt ein Zimmer für sie frei. Dort angekommen ist es ihr direkt unheimlich und als dann noch seltsame Dinge geschehen wie sie nichts wie weg, aber die Tür lässt sich nicht öffnen…
Ein Jahr später, der nächste Ironwoman steht an. Neben Sportlern und Journalisten ist auch Marias Verlobter Felix vor Ort und sucht nach ihr und dem Rushmore Inn. Er findet jemand der ihm mehr über diese Pension erzählen will, aber das ist nur eine Täuschung wie Felix recht schnell erschreckend fest stellt….

Meine Meinung:
Das Hotel beginnt schon direkt mitten im Geschehen. Eine Vorgeschichte gibt es eigentlich nicht, denn das Maria im Rushmore Inn absteigt ist der rote Faden der Geschichte. Auch wenn nach ihrem Verschwinden erstmal ein Jahressprung gemacht wird. Was in dem Jahr geschieht erfährt man im laufe der Story. Eine spannende Story vom Anfang bis zum Ende, aber nichts für zarte Seelchen, denn selbst mir wurde stellenweise Übel und das will schon etwas heißen. Nachdem dieser Jahressprung gemacht wurde und man die anderen Protagonisten neben Maria kennen lernt weiß man schon  genau dass ihre Reise ins Rushmore Inn nicht gut enden wird und ich wartete in spannender Erwartung was genau geschehen wird. Der Hergang war also doch recht vorhersehbar, aber hat mich trotzdem noch hier und da überrascht. Die Szenen bei denen es doch recht blutig zu geht, sind sehr genau beschrieben und man kann es sich (leider) bildlich vorstellen. So manches Mal hätte ich vor Schmerzen mit schreien wollen, da ich mir genau vorstellen konnte das es sehr schmerzhaft gewesen sein musste. Der Autor muss doch schon eine sadistische Ader haben um sich solche Szenen ausdenken zu können.
Von den Protagonisten erfährt ein bischen  was am Rande, aber nichts was nicht für den weiteren Verlauf wichtig wäre. Da wäre Maria, die als erstes gefangen genommen wurde. Felix ihr Verlobter der zusammen mit ihrem Bruder Cam schon seit einem Jahr nach ihr sucht. Deb und Mal die sich aufgrund eines Interviewtermins kennen lernen und Letti, Florence und Deb mit ihrem Hund JD, drei Frauen deren Verhältnis zueinander nicht gerade das beste ist. Als Leser begleitet man sie alle immer im Wechsel,. aber durcheinander kam ich nicht da alles immer mit Absätzen im Text getrennt wurde.
Für mich war Das Hotel ein Roman der im Horror Bereich anzusiedeln wäre. Für mich seit langem mal wieder was aus dem Genre was mich begeistern konnte.

 

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