[Rezension] Jane Lythell – Denn du gehörst mir

Jane Lythell
Denn du gehörst mir
978-3-492-30376-7
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzer: Karin Dufner
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Kathy ist gerade Mutter geworden und kehrt nun nach ihrem Mutterschaftsurlaub auf dem für sie neuen Posten der Chefredakteurin zurück. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht ihre Mitarbeiterin Heja. Diese ist eiskalt und berechnend und scheint etwas zu verheimlichen. Kathy ahnt nicht wieviel Heja von ihr weiß und wie weit sie bereits in ihr Leben vorgedrungen ist.

Meine Meinung:
Der Titel hört sich nach Spannung an, das Buch hält da nur bedingt so viel wie der Titel verspricht.

Zunächst sei gesagt das ich recht schnell in das Buch und in die Geschichte rein fand. Jane Lythell hat einen angenehmen leicht verständlichen Schreibstil und machte mich von Beginn an neugierig.
Es herrschte eine unterschwellige Spannung. Nicht greifbar, aber genug um mich immer weiter lesen zu lassen. Als Leser merkt man das irgendetwas schlimmes passieren wird. Darauf muss man aber bis fast zum Schluss warten. Die ersten zwei Drittel etwa wird die Geschichte immer mehr aufgebaut. Man lernt Kathy und Heja und ihre Leben kennen. Sorgen, Nöte und Befindlichkeiten bestimmen die Geschichte, aber auch die Vergangenheit, die bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger durchschaubar ist.
Dieses Kennenlernen wird einem auch durch die wechselnden Ansichten von Kathy und Heja leicht gemacht. Jedes Kapitel hat als Überschrift die jeweilige Person und den Monat in dem das Geschriebene statt findet.

Kathy ist Mutter des kleinen Billy, ist verheiratet und weitestgehend glücklich mit ihrem Leben. Billy ist das wichtigste, direkt gefolgt von Markus ihrem Mann. Sie wirkt manchmal etwas zerrissen zwischen Job und Billy. Sie ist etwas naiv und die ein oder andere Handlung konnte ich nur bedingt verstehen. Als Außenstehender denke ich hätte ich hier und da anders reagiert.
Heja wirkt von Beginn an unglücklich, verbissen und unruhig. Man merkt das sie mit ihrem Leben nicht im Reinen ist.

Insgesamt fand ich den Roman interessant, hatte mir aber was anderes vorgestellt und ging wohl mit den falschen Erwartungen dran. Am Ende fühlte ich mich gut unterhalten, doch fehlte mir das gewisse Etwas, was das Buch zu was besonderem werden lässt.
Empfehlen würde ich es Lesern von Charlotte Link Romanen, da dieser Roman der Art recht ähnelt.

3buecher

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