[Rezension] Janet Clark – Black Memory



Janet Clark
Black Memory
ISBN 978-3-453-41833-2
Klappenbroschur
12,99 €
Erschienen bei Heyne
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Clare wird in einem Boot vor der indonesischen Küste gefunden. Ohne Orientierung und ohne Erinnerung wie sie dort hin kam und wer sie überhaupt ist. Sie soll ihre Tochter Bonnie entführt haben. Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe. Um sie zu finden muss sich sich erinnern. Clare hat viele Berater doch wem kann sie wirklich trauen? Wer ist Freund und wer ist Feind?

Meine Meinung:
Ich habe schon den ersten Thriller von Janet Clark gerne gelesen und danach jeden anderen. Nach ihren Jugendbüchern war ich somit sehr froh das es nun wieder einen Thriller für Erwachsene gibt. Dieser hat mich wieder vollends überzeugt.

Der Thriller beginnt schon spannend mit dem Auffinden von Clare. Hier fragt man sich als Leser direkt was sie da gemacht hat. Was ist ihr passiert. Warum hat sie ihre Erinnerung verloren. Ich habe mich ab dem Moment noch mehr auf die Geschichte gefreut, wenn das überhaupt noch ging.

Janet Clark baut von Beginn an eine große Spannung auf, die erst zum Schluss mit einem Knall endet. Bis dahin ist nicht nur Clare verwirrt, auch ich als Leser war es hin und wieder. Denn wer Freund und wer Feind ist konnte ich beim Lesen auch nicht wirklich auseinander halten. Die Geschichte war sehr verworren und doch hatte sie einen roten Faden dem ich gut folgen konnte.

Die Figuren sind Gott sei Dank recht überschaubar. Ich glaube mehr Figuren hätte unnötige Verwirrung bedeutet.
Clare weiß von sich nur das was sie gesagt bekommt. Sicher ist das sie Ärztin ist, verheiratet und eine Tochter hat. Alles andere bleibt im Verborgenen und wird nach und nach gelüftet. Sie ist eine sehr zielstrebige Person und lässt sich nicht unterkriegen. Hin und wieder ist sie verzweifelt, was Angesicht ihrer Situation kein Wunder ist.
Ihr Mann ist Paul. Ihn kann man wirklich nicht einschätzen. Er gibt ihr irgendwie Geborgenheit und doch scheint er ein böses Spiel zu spielen. Er verheimlicht Dinge und lügt. Laut ihm nur um Clare zu schützen. Doch ist es wirklich so?
Torenzo ist eine Hypnotiseurin, jemand der ihr helfen soll und helfen kann. Doch auch sie scheint es nicht ehrlich zu meinen, oder doch? So gibt es noch Raphael und auch Angela, alles Leute um Clare herum die mehr verwirren als das sie Klarheit rein bringen.
Eine andere wichtige Figur ist noch das entführte Mädchen mit einer besonderen Begabung. Um sie und Clare dreht sich die ganze Geschichte.

Am Ende wurde alles logisch und auch schlüssig aufgeklärt. Fragen blieben keine. Außer vielleicht die ob es diese Begabung wirklich gibt, oder ob sie rein fiktiv ist. Eine kleine Aufklärung am Ende wäre da vielleicht gut gewesen. Jedoch muss man auch nicht immer alles erklären und darf dem Leser ein wenig Fantasie lassen. Der Thriller hat seinen Namen verdient und hat mich vollends überzeugt.

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