[Rezension] Jeyn Roberts – Dark Inside

Jeyn Roberts
Dark Inside
ISBN 978-3-7855-7396-9
Klappenbroschur
14,95 €
Erschienen bei Loewe

Inhalt:
Mason hat nur „Glück“ das er aus der Schule weg geholt wurde weil seine Mutter einen Unfall hatte, denn kurze Zeit später fliegt seine Schule in die Luft.
Aries ist gerade in einem Bus unterwegs als ein Verrückter sagt das sich bald ein Tor auftut, er zählt von 10 rückwärts, als dann bei Null ein Erdbeben die Umgebung ins Chaos stürzt.
Clementine ist mit ihren Eltern bei einer Gemeindeversammlung in der es um Hilfe für die Erdbebenopfer an der Westküste geht, als ihre Mutter sie raus schickt, gerade rechtzeitig bevor dort ein Blutbad angerichtet wird.
Michael wird Zeuge eines merkwürdigen Unfalls. Ein Autofahrer fährt absichtlich in ein Motorrad so das der Motorradfahrer von seiner Maschiene fliegt und von einem LKW überrollt wird. Anschließend werden alle Zeugen von der Polizei aufgefordert zu gehen ohne das sie befragt wurden. Michael sieht noch wie die Polizisten denn verrückten Unfallverursacher erschießen. Danach schießen sie auch auf Michael und seinen Freund im Auto….

Meine Meinung:
Dark Inside ist mal ein Buch das nicht nach einer Katastrophe startet sondern mittendrin. Als Leser ist man dabei wie vier Jugendlich schlimme Sachen widerfahren. Bei dem einen ist es ein Amoklauf in der Schule, bei der anderen ein Erdbeben. Bei der Dritten ebenfalls ein Amoklauf allerdings in einer anderen Stadt und auch der Vierte wird Zeuge von äußerster Brutalität. So flüchten alle drei vor dem Bösen, das Menschengestalt angenommen hat. Sie werden gejagt von den Hetzer und als Leser bekommt man mit wie sie versuchen zu überleben. Wie die Umgebung immer Böser wird und die Zivilisation wie wir sie kennen zerfällt.
Der Schreibstil ist locker und flüssig und so kommt man wirklich schnell voran. Die Protagonisten bleiben für mich etwas zu blass, man erfährt nur sehr wenig über sie so dass sie nur das verkörpern was man sich in der Geschichte erliest. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen ist es eine interessante Geschichte, die sich aufs wesentliche beschränkt und wo man lesen kann wie die Vier versuchen zu überleben.
Dieses Buch ist der erste Teil eines Zweiteilers und ohne zuviel vorweg nehmen zu wollen, merkt man das am Ende auch. Es hat mich doch eher unzufrieden zurück gelesen mit vielen offenen Fragen, die wohl dann erst im zweiten Teil beantwortet werden.

Vielen Dank an Lies & Lausch und Loewe

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