[Rezension] Joachim Rangnick – Der Ahnhof

Joachim Rangnick
Der Ahnhof
ISBN 978-3-548-60992-8
Taschenbuch
8,95 €
Erschienen bei List

Inhalt:
Ein altes Bauernhaus im Allgäu birgt ein tödliches Geheimnis
Immer wieder verschwinden Frauen und Männer in der Nähe des alten Korbach-Hofes. Die seit Generationen dort ansässige Familie steht unter Verdacht, etwas mit den Vermisstenfällen zu tun zu haben. Beweise wurden nie gefunden. Als der Hof zum Verkauf steht, ahnen Journalist Robert Walcher und seine kauzig-liebenswerte Haushälterin Mathilde, dass die Auflösung der Fälle endlich nähergerückt ist. Sie beginnen zu recherchieren – und geraten selbst in das Visier des Täters

Meine Meinung:
Das Buch beginnt im Jahr 1902, Josef ist auf dem Weg zum Hof von Michael Korbach um dort für ein halbes Jahr zu arbeiten. Er soll dafür etwas zum anziehen und 60 Mark bekommen und Kost und Logis. das braucht er auch dringend denn zu hause sind seine Eltern und Geschwister die nicht genug zu essen haben. Josef wird auf dem Hof sozusagen ins kalte Wasser geschmissen, er muss sofort Kühe hüten aber es wird ihm nicht erklärt wie, trotzdem schafft er es. Sein Alltag ist hart: viel Arbeit und gelegentliche Prügel vom Hofherrn. Immer wenn der Korbach zu seinem Stammtisch geht, stiehlt Josef sich für die zwei Stunden davon und versteckt sich in der Scheune im Stroh um ein wenig zu schlafen. Eines Tages wird er aber von komischen Lauten und stöhnen geweckt. Als er neugierig schauen will was dort los ist sieht er Korbach mit der Haushälterin nackt vor sich stehen, es kommt zu einem Gerangel bei dem die Haushälterin abstürzt und sich dabei das Genick bricht und Josef ein gebrochenes Bein zurück behält. Korbach sagt ihm er solle erzählen die Kuh hat ihn getreten und ja kein Wort von dem was wirklich war, sonst setzt es Prügel, Josef verspricht es… Ich kannte bisher noch keines der Bücher von Joachim Rangnick, dieses bekam ich aufgrund einer Bewertung einer Leseprobe bei Vorablesen und ich habe es nicht bereut. Das Buch hat viel Spannung ein bischen was mysteriöses und spirituelles, ein Krimi der Spaß macht, gerade wegen der urigen Charaktere die so herrlich normal sind und auch der Geschichte die immer wieder Wendungen hat die man so nicht vermutet. Ich hätte schon etwa 100 Seiten vorher mit einem ende gerechnet, natürlich wusste ich das noch einige Seiten kommen, aber da sah es das erste Mal nach Ende aus, aber da habe ich mich getäuscht. Trotzdem wirkt es nicht langgezogen und macht Spaß bis zur letzten Seite 



Vielen Dank an Vorablesen und Ullstein

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