[Rezension] Johan Theorin – So bitterkalt

Johan Theorin
So bitterkalt
ISBN 978-3-492-05551-2
Hardcover
19,99 €
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Jan ist Erzieher und hatte schon mehrere Jobs, immer als Vertretung und somit kurzzeitig. Nun bewirbt er sich in der Lichtung eine Vorschule die an eine Psychiatrie angegliedert ist. Sein Wunsch dort zu arbeiten hat nicht nur mit der Arbeit an sich zu tun sondern auch mit den Insassen der Psychiatrie, aber das sollte keiner wissen, genauso wie von seiner ersten Stelle bei der in seiner Obhut ein Junge verschwand.

Meine Meinung:
So Bitterkalt hat mich durch sein schlichtes Cover und den Rückentext angesprochen. Ich versprach mir fesselnde Spannung. Leider wurde ich da enttäuscht

Statt Spannung gab es zunächst eine Erzählung über Jan, sein Leben wie er ers fürht wie einsam er ist. Wie sehr er für seine Jugendliebe schwärmt und wie gerne er von den Kindenr umgeben ist. Ein Mensch mit vielen Selbstzweifeln der sich nur aufrecht hält weil er seine Jugendliebe treffen will. Der sich anzupassen versucht, dem das aber nicht gelingt. Für mich ist Jan eine sehr negative Person. Anfangs undurchschaubar und mit vielen Geheimnissen.

Das machte zunächst auch die Spannung aus. Erstmal weiß man nicht was mit Jan los ist, was ihm beim Vorstellungsgespräch so eine Angst macht und die Neugier ist angestachelt. Ich wollte wissen was Jan ausmacht und habe so immer weiter gelesen. Lernte ihn kennen, aber das machte ihn nicht sympathischer

Auch das immer zwischen gegenwart, einem Ereignis in der Jugend und einem Ereignis bei seiner ersten Arbeitsstätte gewechselt wird machte es interessanter und baute ein wenig Spannung auf. Leider ging die mit diesem langsamen Erzählstil irgendwann flöten und kam auch erst wieder gegen Ende auf.

Dabei hat dieser Krimi alles was man sich Wünschen kann. Einen undurchsichtigen Protagonisten. Geheimnisse und eine Szenerie die schon ein wenig gruselig ist. nur leider wurde hier das Potenzial nicht voll ausgeschöpft.

Am Ende läuft alles zusammen und man erkennt wie alles zueinander gehört. Das entschädigt aber nicht für viele viele langweilige Seiten davor. Der Mitteteil war für mich definitiv zu langatmig. Ein wenig gekürzt wäre die Story bestimmt rasanter gewesen und die Spannung wäre damit geblieben.

 

Danke an Piper

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