[Rezension] Joshua Corin – Tödliche Gebote

Joshua Corin
Tödliche Gebote
ISBN 978-3-86278-317-5
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Mira-Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Timothy ist ein Teenager und liebt Haustiere. Leider liebt er sie zu Tode. Dann besorgt er sich ein besonderes Haustier. Eine junge Frau und er verfährt mit ihr so wie ihm das die Gebote von Cain42, seinem Mentor, vorgeben. Cain42 ist der Webmaster einer Seite für Serienkiller und solche die es werden sollen und durch Timothy werden Esme und Tom auf ihn Aufmerksam….

Meine Meinung:
Tödliche Gebote ist der zweite Band mit dem Ermittlerduo Tom Pieper und Esme Stuart und wieder verspricht der Klappentext recht viel.

Größtenteils konnte dieser es auch halten. Die Geschichte nimmt recht schnell an Fahrt auf und eigentlich ist der erste Handlungsabschnitt doch recht schnell vorbei. Darüber und auch über einige Details über Timothy war ich sehr erstaunt und teilweise sehr erschrocken. Der Leser wird auf einen Fall eingestimmt, der recht schnell gelöst wird bevor der eigentliche Fall beginnt. Dann gibt es erstmal eine für mich wie ich finde etwas längere Durststrecke. Diese beinhaltet viel Ermittlungsarbeit, viel Privatkram aber auch Sachen die für den späteren Verlauf noch wichtig sind. Da der Leser den Haupttäter kennt ist dieser keine Überraschung mehr. Die Spannung liegt da eher ob und wie sie ihm auf die Schliche kommen und ob er gefasst wird. Die Spannung ist Anfangs recht gut greifbar und ließ mich Seite für Seite umblättern, dann gab es einen Abfall und einen etwas langatmigeren Mittelteil bevor es wieder richtig Spannend wurde.

Den ersten Fall muss man nicht gelesen haben um hier mitzukommen, aber er wird hier und da erwähnt. Da dieser doch starke Auswirkungen auf das Privatleben von Tom und Esma hat. Aber auch diese Auswirkungen erklären sich von selbst so dass man gut mit diesem Buch anfangen könnte, wenn man möchte.

Die Protagonisten haben die nötige Tiefe. Tom und Esme kannte ich ja schon. Dann gibt es noch verschiedene Figuren die mit dem Fall zu tun haben. Wie oben erwähnt überraschte mich da Timothy. Cain fand ich sehr gerissen und Grover…ja von dem weiß ich bis jetzt nicht richtig was ich von ihm halten soll. Anfangs war er mir mehr wie unsympathisch aber am Ende machte er es ein wenig wieder gut.

Das Ende ist offen gestaltet auch wenn der eigentliche Fall als gelöst zu betrachten ist. Zufrieden bin ich aber nicht mit diesem Ende, aber es lässt vermuten das es nicht der letzte Fall der beiden Ermittler gewesen ist.

Ein wenig störend fand ich das Esme doch recht negativ weg kam. Ermittlerin, die sich nicht um beides kümmern kann und kurz vor der Scheidung steht. Sich entscheiden muss zwischen Beruf und Karierre und sich nicht entscheiden kann. Schade, denn da hätte ich mir mal was anderes gewünscht.

Ebenfalls nicht so toll fand ich das es ein wenig voraussehbar war. Ich ahnte recht schnell in welche Richtung welche Aktion geht und wie sie ausgeht. Das nahm mir allerdings nicht die Spannung.

Mein Fazit: Auf jeden Fall eine Steigerung zum ersten Band.

 

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