[Rezension] Julia Bähr & Christian Böhm – Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen

Julia Bähr & Christian Böhm
Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen
ISBN 978-3-442-38024-4
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei blanvalet
Leseprobe

Inhalt:
Nichts erhofft Luisa sehnlicher als einen Heiratsantrag von ihrem Freund Mark. Auch dieser spielt mit dem Gedanken Luisa einen Antrag zu machen schon alleine aus Angst sie sonst zu verlieren, aber so ein Antrag will gut überlegt sein, nicht nur ob man ihn macht sondern auch wie man ihn macht. Vor allem wenn an der Frau seiner Träume noch ein Vater hängt der lieber jemand anderen als Schwiegersohn hätte…

Meine Meinung:
Dieses Buch sieht aus wie ein witziges Frauenbuch und so erhoffte ich mir gute Unterhaltung als ich es für mich ergatterte.

Dann begann ich zu lesen und fand es anfangs auch recht gut und unterhaltsam. Doch nach fast einem Drittel des Buches hing mir dieses rumgeeiere um diesen Antrag herum schon ein wenig auf den Geist. Gott sei Dank wurde es dann aber besser und es gab wieder viele witzige Lesemomente.

Dabei habe ich Mark und Luisa begleitet. Die Beiden kommen abwechselnd zu Wort und es ist schon manches Mal witzig wie sehr sich beide etwas wünschen und dann doch was anderes tun. Wenn man es nüchtern betrachtet: Würden sowohl Mark wie auch Luisa immer sagen was sie wollen wäre das Buch nur halb so dick. Das taten sie aber nun mal nicht, was zu wirklich witzigen Situationen führte.
Was ich sehr gut fand war das die Beiden sich zwar nicht immer einig waren, aber es dieses typische: Zusammensein, sich lieben, sich streiten, Trennung und als Ende das Happy End nicht gab. Dieses Buch hebt sich schon etwas ab vom Einheitsbrei. Meine Frage wäre nun ob der Autor wirklich Mark geschrieben hat und die Autorin Luisa, erkennen kann man es nicht, gelungen ist es aber auf jeden Fall.

Mark ist der Mann den Frauen sich wünschen, zumindest die meiste Zeit, denn er ist auch noch Buddy von Bernie zu dem ich später kommen werde. So ist Mark einfühlsam, total verliebt und treu. Er ist Schönheitschirurg, das spielt aber für die Geschichte kaum eine Rolle.
Luisa ist eine kleine Zicke, aber nicht so eine nervige, nur eine klitzekleine die weiß wie sie sich durchsetzt, sie hat ihre Freundinnen die ihr beistehen und natürlich träumt sie von einer Hochzeit mit allem Pipapo, dabei schafft sie es in der Planung und auch sonst Mark ziemlich um den Finger zu wickeln. Er würde einfach alles für seine Liebste tun.
Noch eine Große Rolle, wenn auch nicht mit eigenem Text spielt Bernie. Er ist der beste Freund von mark und macht in dieser Geschichte die größte Wandlung durch. Er steigt mit jeder Frau ins Bett die nicht bei drei auf den Bäumen ist, scheint Beziehungsunfähig und hält nichts vom Heiraten. Trotzdem versucht er es nicht Mark auszureden. Er ist ein Freund der da ist wenn man ihn braucht, seine Meinung sagt, aber nicht versucht Mark umzustimmen. Sehr angenehm auch wenn ich nicht jeden Wesenszug an ihm mochte.

Das Buch war für mich nur kurze Zeit etwas zu sehr in die Länge gezogen, das habe ich oben schon einmal geschrieben, ansonsten ließ es sich flüssig und unterhaltsam weg lesen. Das Ende war allerdings keine Überraschung auch wenn bis dahin viele Wendungen und überraschende Ereignisse dazwischen kamen.

Mein Fazit: Ich hatte etwas Startschwierigkeiten, als diese behoben waren, las ich ein tolles Buch mit viel Witz und Charme.

4buecher

Ein Gedanke zu „[Rezension] Julia Bähr & Christian Böhm – Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen

  1. Ich habe auch 4 Punkte für dieses Buch vergeben.
    Ich vermute mal stark, dass der männliche Part (Mark) von Christian Böhm und der weibliche Part von Julia Bähr geschrieben wurde. Aber sicher weiß ich es auch nicht.

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