[Rezension] Julia Drosten – Die Honigprinzessin

 Julia Drosten
Die Honigprinzessin
ISBN 978-3-00045116-4
Taschenbuch
9,95 €
Seite von Julia Drosten

Inhalt:
Alina stößt in Berlin mit dem Imker Georg zusammen. Dieser hat nicht nur den Namen mit dem berühmten Schauspieler gemeinsam, sondern auch as Aussehen. Von dem Moment an ändert sich Alinas Leben komplett. Vom schlechten Gewissen geplagt kümmert sie sich um Georgs Bienen und lernt dabei seinen Sohn Sven kennen, der sie gedanklich nicht mehr los lässt. Doch Alina hat einen Freund und arbeitet als erfolgreiche Marketingassistentin, ihre neue Kampagne macht ihr Spaß auch weil die Firma scheinbar etwas für die Umwelt tut, doch das ist ein Trugschluss und ein Kampf beginnt bei dem Alina Opfer bringen muss

Meine Meinung:
Die Honigprinyessin kam recht unerwartet zu mir. Auf der Messe bin ich Horst und Julia Drosten begegnet und es kam das Gespräch auf dieses Buch. Die Geschichte klang nach genau meinem Geschmack. Eine freche Liebesgeschichte, doch mit ernster Nebengeschichte, denn es geht nicht nur um die Liebe zwischen zwei Menschen sondern auch die Liebe zu den Bienen und wie wichtig sie für uns sind.

Zunächst hoffte ich das de Bienen Thematik nicht zu sehr überhand nimmt. Wenn mich eines vorher nicht so sehr interessierte war es alles über Bienen. Ich weiß das sie wichtig sind und vor allem Schützenswert, doch mehr interessierte mich nur bedingt. Doch das Thema Bienen ist so geschickt eingewoben das man etwas lernt ohne das die Geschichte an sich langweilig wird. Der Kampf mit dem großen Konzern ist ein kleiner Krimi, der dieses Buch spannend macht. Die Liebesgeschichte ist, wie bei den meisten Liebesromanen, keine Überraschung. Wirklich gut und besonders macht dieser Roman der Kampf für die Bienen.

Die Figuren sind mit sehr viel Persönlichkeit beschrieben. Da ist Alina, die zunächst wie so eine Schicki Micki Tante wirkt. Mit der Zeit merkt man das sie eine ganz normale junge Frau ist die gerne gute Klamotten trägt und zu sehr von ihrem Schicki-M;icki Workaholiker Freund Marc beeinflusst wurde. Der Kontakt zu Georg tut ihr gut und macht sie für mich als Leser immer sympathischer.
Georg ist ein älterer Mann, der wohl auch die Buisiness Seiten kennt, doch dann wieder geerdet wurde. Er wird zu einer Art väterlicher Freund. Sein Sohn Sven ist sehr charismatisch, aber manchmal auch recht aufbrausend. Manchmal sollte man darüber nachdenken was man sagt, aber dann wären hier viele Szenen nur halb so interessant und lustig.
Zum Schluss ist da noch Alinas beste Freundin Dani, die ein wenig Normalität in die Geschichte bringt, so geht es nicht nur um Bienen und die Liebe, sondern auch um die Freundschaft. Eine Freundin wie Dani wünscht man sich.

So begann ich zu lesen und war immer gefesselter von dem Stil und der Geschichte. Ich suchtete das Buch durch soweit es ging und ich Zeit hatte und kann am Ende auch gar nichts negatives finden. Ich hoffe das Julia Drosten vielleicht doch irgendwann nochmal ein Buch in der Richtung schreibt, denn die historischen Romane reizen mich leider nicht. Doch hier wurde ich perfekt unterhalten und empfehle es mit Vergnügen weiter

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