[Rezension] Julia Meyer – Old Souls Bd.1: Die Keime

Julia Mayer
Old Souls Bd.1: Die Keime
ISBN B00ACHOFE8
EBook
2,99 €
Leseprobe

Inhalt:
Avery ist auf der Flucht, denn sie ist ein Keim und somit auf der untersten Phase des Werdegangs des Menschen. Seitdem der höchsten Phase, der Asche, die Wiedergeburt verwehrt bleibt, werden die Keime gejagt und getötet. So flieht Avery vor denen die sie töten wollen und ist auf der Suche nach der nächsten Phase…

Meine Meinung:
Julia Mayer kam selber auf mich zu und hat mich gefragt ob ich Lust hätte ganz ohne Zwang das Buch zu bekommen zur Rezension. Ich las die Leseprobe und war igendwie fasziniert und wollte es gerne lesen.

Nun war es heute soweit und ich ging mit Spannung an den Erstling der Indie Autorin ran.  Das Buch beginnt recht rasant und gleich mit der Flucht, die sehr spannend geschrieben ist. Dann erst lernen wir die Umstände der Welt kennen wie sie Julia Mayer erschaffen hat. Die Beschreibung fand ich auch größtenteils noch recht interessant, vor allem schaffte sie es sie sehr anschaulich zu beschreiben. Man erfuhr aber noch nicht alles, das sollte erst im Laufe der Geschichte kommen. So hätte ich mir zu Beginn schon die ein oder andere Info mehr gewünscht. Zum Beispiel wie alt Avery ist.

Wir erfahren das Avery zu den Keimen gehört und mit Skar auf der Flucht ist. Die Keime sind die unterste Phase in der Lebenszeit der Menschen und sollen getötet werden. Sie sollen Ursache sein das die Menschen nach der Asche, der letzten Phase nicht wiedergeboren werden. Scar ist ebenfalls ein Keim. Ist aber wohl älter wie Avery, denn der eintritt in die nächste Phase ist nicht Abhängig vom Alter, was den Übertritt auslöst weiß keiner.
Avery ist von ihrem zu Hause in Eurasien geflüchtet, nach Amerika, dort hofft sie leichter flüchten zu können. Ihre Familie war gut gestellt und konnte sich ein Keim wohl nicht leisten. Avery tut mir leid. Ich wage zu bezweifeln das es schön ist wenn man flüchten muss und selbst die eigene Familie nicht hinter einem steht.
Scar ist der Ältere und wohl erfahrende aber auch ein ganz schöner Brummbär und Stinkstiefel. Mit ihm wurde ich die ganze Geschichte über nicht warm. er ist so kalt und abweisend und vor allem unnahbar. Das merkt man wenn man von ihm liest.

Die Szenerie scheint mir recht chaotisch, eine Welt wo mehr zerstört ist als noch heile ist. In der Krieg herrscht. Die Autorin beschreibt sie ausreichend aber nicht zu viel. So das die Fantasie noch Platz hat und man nur ein Grundgerüst sieht.

Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Julia Mayer schreibt etwas gestelzt, zumindest am Anfang kam es mir so vor, aber ich habe mich sehr schnell dran gewöhnt und hatte auch kein Problem mit dem Verständnis.
Was mich ein wenig gestört hat waren die Sprünge von einer Person zur Anderen, oder viel mehr das ich nicht unbedingt direkt merkte mit wem ich es zu tun hatte. So dachte ich bei einem Teil ich hätte es noch mit Avery zu tun war aber bei jemand ganz anderem. Das hatte ich mehrfach und musste die Stellen dann auch nochmal lesen um sie zu verstehen. Was für mich Persönlich auch irritierend war war die Bezeichnung der untersten Stufe, der Keime. Einerseits passte es denn Keime sind nichts Wert und verhasst. Trotzdem kam es mir jedes Mal wieder komisch vor wenn ich davon las. So sind die anderen Phasen netter beschrieben: Splitter, Herz und Asche.

Mein Fazit: Old Souls ist ein guter Einstieg in diese Reihe. Es ist interessant und unterhaltsam hat aber noch Mängel die im nächsten Teil für mich verbessert werden sollten

Vielen Dank an Julia Mayer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.