[Rezension] Julie Cross – Sturz in die Zeit

Julie Cross
Sturz in die Zeit
ISBN 978-3-8414-2209-5
Gebundene Ausgabe
16,99 €
Erschienen bei FJB
Leseprobe

Inhalt:
Jackson ist kein normaler 19-Jähriger, er kann in er Zeit zurück springen. Bisher höchstens ein paar Stunden, selten auch mal Tage. Der Einzige der davor weiß ist sein Freund Adam, selbst seine Freundin Holly ist Ahnungslos. Jackson sieht das alles als Spaß, bis er eines Morgens unsanft geweckt wird von zwei Fremden, die auf Holly schießen. Vor lauter Panik springt er in der Zeit. Doch schnell möchte er wieder zurück um zu wissen was mit Holly ist, doch er kommt nie weiter als zum Jahr 2007 zwei Jahre vor seinem eigentlichen Jahr….

Meine Meinung:
dieses Buch begegnete mir das erste Mal auf der Buchmesse in Frankfurt und wollte es unbedingt haben. Das Cover, die Farbe und die Story sagte mir: Lies mich. Das tat ich nun auch und ich bin nicht enttäuscht worden.

Die Story ist recht einfach und hat einen Überbegriff: Liebe. Jackson sieht wie seine Freundin erschossen wird und flüchtet in dem er in der Zeit springt. Dann will er aber alles tun um wieder zurück zu springen um an ihrer Seite zu sein. Er macht also alles aus Liebe, schon alleine deswegen habe ich andere Stimmen nicht verstanden die genau dieser Aspekt störte.

Dieser Roman lies sich von Anfang an gut lesen. Der Schreibstil war flüssig und leicht. 512 Seiten erschreckten mich erstmal, aber waren dann doch ruck zuck durchgeflutscht. Das liegt wohl daran das es ein Jugendroman ist und die sich immer etwas leichter lesen lassen. Zumindest für mein empfinden. Die Spannung wird recht schnell aufgebaut, da der Leser sehr bald im Bilde ist worum es erstmal geht. Allerdings verliert sich die Autorin zeitweise in diesen Zeitsprüngen, die zwar interessant waren aber zunächst noch nichts mit dem eigentlich ansinnen zu tun haben. So treten hin und wieder längen auf, die ich so empfinde, aber für Jugendliche vielleicht ganz nicht so scheinen.

Die Protagonisten lernen wir recht gut kennen.
Am Meisten natürlich Jackson. er ist die Hauptperson und durch die Zeitsprünge erfahren wir auch viel aus seiner Vergangenheit.
Dann ist da ja noch Holly, sie lernen wir in zwei Jahrgängen genauer kennen und sie sind da doch recht verschieden, was auch Jackson auffällt.
Dann Adam, der Einzige der von Beginn an weiß das Jackson diese Zeitsprünge machen kann und erstaunlicherweise ihn nicht einweisen lassen will, als er es in der Vergangenheit nochmals erzählt bekommt. Ich glaube wäre eine Freundin aus der Zukunft zu mir gekommen und hätte mir so etwas erzählt ich hätte sie gefragt ob sie noch alle Tassen im Schrank hat.

Somit sind manche Stellen doch recht unvorstellbar, aber es ist Fantasy und Fiktion und man sollte einfach drüber hinwegsehen und nicht alles zu Ernst nehmen. Ist doch der Plot an sich recht gut.
Dieses Buch ist als Trilogie angedacht, aber für mich könnte hier schon Schluss sein. Bis auf sehr wenige Fragen wurde mir alles beantwortet (Zum Beispiel warum die 07 Holly so viel Anders ist wie die 09 Holly), aber das sind wirklich Nebensächlichkeiten. Im Großen und Ganzen finde ich ist die Geschichte abgeschlossen und ich bin gespannt darauf was noch kommen mag.

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