[Rezension] Kaja Evert – Flügel aus Asche

Kaja Evert
Flügel aus Asche
ISBN 978-3-426-51196-1
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Adeen ist Schreiber und muss für Magier Zauberformeln schreiben, wehe er macht einen Fehler. Er als Krähe ist nichts Wert in Rashija der fliegenden Stadt. Als Adeen Tinte verschüttet kommt ein Flügel zum Vorschein aber er meint sich das nur eingebildet zu haben.
Für sein Ziehvater besorgt er des öfteren Wurzeln damit dieser Bilder malen kann, das ist eigentlich verboten, denn der Herrscher von Rashija will nur von ihm gestattete Motive sehen. Adeen kommt zu Ohren das eine Sammlung alter Bilder verbrannt werden soll und schließt sich den Rebellen an. Nichtsahnend in welche Gefahr er sich begibt

Meine Meinung:
Flügel aus Asche klang für mich nach einem spannenden Fantasy Abenteuer und als ich anfing zu lesen fühlte ich mich direkt wohl. Allerdings ließ stellenweise die Spannung zu wünschen übrig.
Ich kam sehr gut rein in die Geschichte von der fliegenden Insel. Obwohl da schon ein paar Fragezeichen über meinem Kopf schwebten. Manche Sachen wurden wirklich erst ziemlich spät beleuchtet. Auch die Beschreibung dieser Fantasywelt war stellenweise recht karg. Trotzdem fühlte ich mich irgendwann wohl in der Story. Nur passierte nicht viel. Die Autorin ließ sich echt lange Zeit bis ein wenig Bewegung rein kam.
Zunächst wurde das Leben von Adeen erzählt. Wie er lebt warum er so lebt und warum er ein Leben als Krähe führt. Wie auf ihm rum gehackt wird. Adeen musste in Rashija wirklich viel aushalten und konnte dort in seiner Situation gar nichts richtig machen. Das er sich dann den Rebellen anschließt lässt ihn aber vom Unterdrückten zu einer Person werden die sich auch mal traut etwas zu sagen. Diese entwicklung geht aber sehr langsam von statten. Bis dahin ist es ein langer Weg für Adeen und auch für den Leser.
Auch dauert es wirklich lange bis der schwarze Vogel auftaucht. es war fast die Hälfte des Buches gelesen als dieser Vogel endlich auftauchte und auch da kam er nur ganz zaghaft. Überhaupt ist zaghaft glaube ich ein gutes Wort für dieses Buch. Alles ist sehr sachte, vorsichtig und zaghaft. Das stört nicht immer, aber manchmal nahm es die Spannung. diese baute sich immer wieder auf und fiel wieder ab, baute sich auf und fiel wieder ab. Eine Berg und Talfahrt die ich mir anders gewünscht hätte. Denn der plot hat Potenzial und auch das die Autorin alles langsam angehen ließ ist nicht schlecht gewesen, aber zu langsam ist dann auch wieder nichts.

Flügel aus Asche war ein interessantes Fantasy Abenteuer bei dem man mehr hätte raus holen können

Danke an Knaur

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