[Rezension] Karla Schmidt – Die rote Halle

Karla Schmidt
Die rote Halle
ISBN 978-3-492-27294-0
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper

Rückentext:
TANZ BIS AUFS BLUT
Ein verlassener Flughafen, eine blutige Balettinszenierung. Die brutal zugerichtete Leiche einer Tänzerin. Ein Junge, verschluckt von den endlosen unterirdischen Gängen. Und die grausame Botschaft an die Mutter:,
Sie kann ihren Sohn nur retten, wenn sie selbst zur Täterin wird.

Die ersten 50 Seiten:
Janina ist mit ihrem Sohn Simon in Berlin angekommen. Sie soll für ihren ehemaligen Mentor und guten Freund die Kostüme für seine letze Inszenierung machen. Teil der Kostüme sind echte Schweinehälften. Darsteller ist unter anderem Dave Warschauer, ihr Freund von vor 16 Jahren und Vater von Simon. Simon ist nicht begeistert davon in Berlin zu sein, einzig den verlassenen Flughafen findet er sehr interessant, als er einen vermeintlich drogensüchtigen Jungen sieht will er ihm folgen um ihm zu helfen….

Meine Meinung:
Das erste was ich von dem Buch las war die Beschreibung im Herbst/Winter Programm von Piper, das klang gut das klang spannend das wollte ich lesen. Dann las ich das nächste Mal von Facebook von dem Buch und das klang schlecht ganz schlecht und ich war mir nicht mehr so sicher ob es gut war es auf meine WL zu setzen. Das sollte ich aber bald selber raus finden, denn zwei Tage nach diesem Negativposting flatterte Buchpost in Form von Die Rote Halle hier rein und natürlich MUSSTE ich es nun lesen. Ich fing an zu lesen und tendierte eher dazu der negativ Schreiberin recht zu geben. Es war chaotisch es las sich zwar schnell aber verstanden habe ich nur die Hälfte, nichts passte zusammen, alles war ruckelig. Vieles wurde rein geschmissen ohne Sinn und Verstand und nur die Tatsache das es ein Rezensionsexemplar war, lies mich weiter lesen und dann passierte es. Es fing an sich Puzzleteil um Puzzleteil zusammen zu fügen, alles ergab einen Sinn, selbst das Chaos vom Anfang und Karla Schmidt hatte mich mit diesem Buch überzeugt, das geschah so etwa ab dem zweiten Drittel, von da an wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wollte wissen wie es weiter geht. Spannung baute sich auf. Ich lernte so langsam alle Charaktere besser kennen und verstehen. Kurz gesagt es wurde richtig gut. Man muss sagen dieser Negativ Beitrag hatte mich nur bedingt beeinflusst und er sprach auch mehr vom ersten Band, den ich nicht kenne und den ich somit auch gar nicht beurteilen kann, aber dieses Buch ist ein netter Thriller für zwischendurch und richtig gut wenn man das Chaos am Anfang überstanden hat. Noch etwas war etwas merkwürdig. Das Ende kam zum Schluss, aber damit weiß man noch nicht wie es wirklich endet. Zum Schluss gibt es noch ein Kapitel Anfang, was für mich eine Fehlbenennung ist…aber wenn ich das nun sage, verrate ich vielleicht zu viel. Wer das Buch gelesen hat oder neugierig ist darf mir gerne einen Kommentar posten dann verrate ich euch wie ich das letzte Kapitel genannt hätte. Vielleicht hat es Karla Schmidt ja auch genauso gemeint. Ich weiß es nicht. Wegen dem schwachen Anfang:

Danke an Piper

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.