[Rezension] Kass Morgan – Die 100 – Heimkehr



Kass Morgan
Die 100 – Heimkehr
ISBN 978-3-453-27071-8
Klappenbroschur
12,99 €
Band 3

Übersetzer: Michael Pfingstl
ab 14 Jahren
Erschienen bei Heyne fliegt
Leseprobe im Widget

Das Kennen der  Vorgänger wird Vorausgesetzt

Inhalt:
Die 100 finden sich langsam gut auf der Erde zurecht, doch dann kommt die nächste Veränderung. Rhodes kommt auf der Erde an. Mit ihm hunderte andere Bewohner des Schiffes. Sie mussten wegen Sauerstoffmangel die gefährliche Reise antreten.
Das Leben was die 100 sich eingerichtet haben wird von Rhodes komplett umgekrempelt und nun kommt die Gefahr aus den eigenen Reihen. Gerade Bellamy muss auf sich aufpassen, doch auch Wells und Clarke müssen sich auf die neue Situation einstellen…

Meine Meinung:
Die 100 – Heimkehr ist der dritte und eigentlich letzte Band der Reihe. Als Leser hofft man auf viele Antworten und auch Auflösungen trotz das schon ein Erscheinungstermin für einen Englisch Sprachigen vierten Band existiert.

Es geht nahtlos weiter mit der Geschichte und beginnt mit der Reise der All-Bewohner auf die Erde. Keine ruhige Landung wie man sich denken kann.

Der Einstieg fiel mir leicht auch wenn ich gemerkt habe das ich die Serie nach dem letzten Band gesehen habe und ich mir erst einmal wieder die Story vom Buch verinnerlichen musste. Buch und Serie gehen doch mittlerweile stark auseinander.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig. Kurze Kapitel werden von Wells, Clarke, Bellamy und Glass erzählt. So kann man an allen Schauplätzen dabei sein und fühlt sich besser rein als wenn es von einem Erzähler berichtet worden wäre.

Neben den vieren gibt es nur wenige Figuren die diesmal wichtig sind. So sind Die 100 doch sehr überschaubar.
Wells ist verliebt und fühlt sich wohl mit Sasha, er muss jedoch erst einmal die Tatsache verdauen das Bellamy sein Bruder ist. Brüderliche Gefühle sind aber bei Beiden vorhanden. So beschützt Wells Bellamy. Bellamy und Wells sind sich recht ähnlich beide haben zeitweise das Gefühl ein Klotz am Bein zu sein. Sie sind jedoch beides Kämpfernaturen, die sich nur kurzzeitig den Gedanken ans Aufgeben erlauben, dann stehen sie wieder auf und machen weiter
Clarke ist glücklich mit Bellamy und auch mit dem Leben im Camp doch gerade die Ankunft der Erwachsenen stellt sie vor neue Herausforderungen.
Glass ist mit Luke neu auf der Erde und direkt mittendrin im Chaos. Die Beiden wird in diesem Band eine ganz besondere Aufgabe zu Teil. So stehen sie scheinbar zwischen den Stühlen, wissen aber sehr genau was sie tun sollten.
Es gibt die friedlichen Erdgeborenen zu denen auch Sasha und Max gehören und die feindlichen Erdbewohner, die man nur als Angreifer kennen lernt.

Es gibt einige Überraschungen, die mir als Leser auch richtig nah gingen. Es gab Szenen mit denen ich so nicht gerechnet hätte, die für mich, das Buch aber spannend halten und zu etwas besonderem machen.

Am Schluss habe ich alle meine Antworten bekommen und ein gutes Ende wurde geschrieben. Man merkt das dieser Band eigentlich das Ende sein soll. Alles ist an sich abgeschlossen. Fraglich ist da nur was im vierten Band noch kommen soll und ob dieser dann wirklich an die Trilogie anknüpfen kann.

5buecher

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