[Rezension] Kass Morgan – Die 100 – Tag 21


Kass Morgan
Die 100 – Tag 21
ISBN 978-3-453-26950-7
Klappenbroschur
12,99 €
Übersetzerin: Michaela Link
ab 14 Jahren
Band 2

Erschienen bei Heyne fliegt
Leseprobe im Widget

Das Kennen von Band 1 wird vorausgesetzt

Inhalt:
100 Jugendliche wurden auf die Erde geschickt um dort zu Leben. Diese Jugendliche haben nun die ersten 21 Tage überlebt und schon sehr viel erlebt. Ein Camp wurde aufgebaut und leider gab es auch schon die ersten Verluste. Außerdem wurden sie von Erdgeborenen angegriffen. Octavia ist verschwunden und wird von Bellamy gesucht. Als dann mit Sasha eine Erdgeborene als Geisel festgehalten wurde hofft er das sie ihm mehr zum Verbleib von Octavia sagen kann

Meine Meinung:
Die 100 – Tag 21 beginnt eben in diesem Zeitraum. 21 Tage nachdem die 100 auf die Erde kamen. Es ist eine spannende Fortsetzung des ersten Buches, hat aber mit der Serie nicht mehr viel zu tun. Was daran liegt das die Serie und die Trilogie parallel entstanden sind und sich unterschiedlich weiter entwickelt haben.

Ich finde das Buch wesentlich harmloser wie die Serie. Auch sind sie im Buch noch nicht so weit wie in der ersten Staffel der Serie. Sprich hier das Buch hat nur noch parallelen zur ersten Staffel. Beim Lesen stört das nicht. Schon alleine weil es eine vollkommen andere Entwicklung ist und man so gut das Buch mögen kann ohne die Serie zu mögen und auch umgekehrt. und noch viel wichtiger einem nicht die Spannung genommen wird wenn man eins von Beiden schon kennt.
Ich mag den Schreibstil von Kass Morgan, ihre Art die Erde zu beschreiben. Einen Planeten auf dem wir wohnen und der nach der Verwüstung natürlich so ganz anders ist. Trotzdem baut sie Sachen mit ein, die einen die Welt wie wir sie kennen wiedererkennen lässt. Das macht für mich das besondere der Geschichte aus.
Zu Beginn hatte ich etwas Probleme rein zu finden, vermutlich weil mir hier die erste Staffel der Serie zu sehr im Gedächtnis war. Doch nach ein paar Seiten gab sich das und ich konnte mich uneingeschränkt auf das Buch einlassen.
Jedoch fehlte mir trotzdem stellenweise ein wenig die Spannung. Die Geschichte ist interessant, aber teilweise auch etwas langatmig, was aber meiner Erfahrung nach bei Mittelbänden einer Trilogie oft so ist. Es ist einfach der Weg zum Finale.
So erlebt man hier sowohl die Jugendlichen auf der Erde, wie auch die zurückgebliebenen im Weltall. Während auf der Erde recht viel passiert, geschieht auch einiges im All, wobei das im All spannender war.

Die Figuren sind geblieben, nur Sasha kam dazu und mit ihr das Gefühl ob man ihr wirklich trauen kann. Sie scheint ehrlich zu sein und hilft den Jugendlichen, doch wartete ich immer wieder auf das Aber, auch weil es Szenen mit Verletzten gab.
Man lernt noch mehr Erdgeborene kennen und obwohl sie schon schlechte Erfahrung gemacht haben scheinen sie wohl gesonnen zu sein. Doch es soll auch andere geben und ich denke da wird es dann explosiv.

Am Ende bleibt man natürlich mit vielen Fragen zurück, die wohl denke ich im letzten Band „Heimkehr“ beantwortet werden. Ich bin ganz gespannt auf das Ende und freue mich schon auf Mai 2016

4buecher

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