[Rezension] Kathy Lette – Wie man seinen Mann umbringt

Kathy Lette
Wie man seinen Mann umbringt
ISBN 978-3-453-29045-7
Softcover
14,95€
Erschienen im Diana Verlag

Inhalt:
Nach Jahren im sicheren Hafen der Ehe müssen Cassie, Jasmine und Hannah feststellen, dass das Leben mit einem mann alles andere als ein Glücksversprechen ist. Im Bett läuft nichts und dann bleibt auch noch der gesamte Haushalt an einem hängen. Was tun? Paartherapie, Fremdgehen oder ihn gleich ganz entsorgen? Was auch passiert, die drei Freundinnen halten zusammen wie Pech und Schwefel.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt damit das Cassie von ihrer Freundin Jazz einen Hilferuf aus dem Gefängnis bekommt. Jazz soll ihren Mann umgebracht haben und bittet Cassie darum mit ihrer Anwältin Kontakt aufzunehmen um ihr zu erzählen wie Jazz ist und das sie gar nicht die Mörderin sein kann. Cassie macht sich auf den Weg zur Anwältin die alles von ihr in einem Bericht haben möchte, bis zur Anhörung. Da beginnt dann die Geschichte von der Zeit vor dem Tod von Jazz´ Mann Studz in Australien und man kann lesen wie bei den drei Freundinnen Cassie, Jazz und Hannah der Ehealltag im vollen negativen Gange ist und zumeist Cassie und Jazz immer unzufriedener werden und so von einer Katastrophe zur anderen schlittern… Ich hatte mir unter dem Titel und auch dem Klappentext etwas anderes vorgestellt als eine Geschichte um drei Freundinnen, von denen zwei meistens auf ihren Männern rumhacken und Männerfeindliche Sprüche loslassen. Die eine versucht ihre Ehe zu retten, die andere tut es ihrem Mann gleich und nur die Dritte ist glücklich in ihrer Beziehung. Die Geschichte hat für mich kaum etwas mit dem Titel zu tun, hätte mir eher eine Art Frauenkrimi wie ein Buch über gestörte Ehen vorgestellt. Trotzdem war es zeitweise unterhaltsam geschrieben und hat mich immerhin dazu gebracht es überhaupt zu lesen. Für mich ist es zu oberflächlich und männerfeindlich und lässt eine Ehe als eindeutig schlechteste Idee da stehen, aber vielleicht ist es auch einfach nicht meine Richtung. Es ist aus der Sicht von Cassie geschrieben und liest sich flüssig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.