[Rezension] Katrina Leno – Ich und mein anderes Leben


Katrina Leno
Ich und mein anderes Leben
ISBN 978-3-570-30985-8
Übersetzerin: Ute Mihr
Ab 13 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Molly hat Gedächtnislücken, diese begleiten sie schon ihr Leben lang. Sie weiß nicht was während dieser Blackouts geschieht und auch wenn sie es wissen wollte fragt sie niemanden der es wissen könnte. Eines Tages als sie aus einer dieser Blackouts „erwacht“ wird sie in einen Unfall verwickelt wo der Schwer verletzte Leyle sie zu kennen scheint und sie auch beim Namen nennt – doch es ist nicht ihrer. Kommt sie nun hinter das Geheimnis ihrer Blackouts?

Meine Meinung:
Wer denkt man kann dieses Buch einfach mal so weg lesen, es hat ja nicht viele Seiten hat sich getäuscht. Katrina Leno hat mit ihrem etwas wirrem Schreibstil dafür gesorgt das der Leser zu Beginn ebenso verwirrt ist wie Molly. Das ist für die ersten Seiten Gewöhnungsbedürftig passt aber zur Geschichte und ich hatte mich auch recht schnell daran gewöhnt.Nach den ersten ein zwei Kapiteln war ich drin in der Geschichte und las flüssig weiter.

Die Spannung entsteht durch das Geheimnis um die Gedächtnislücken. Molly ist nicht wirklich ein Einzelgänger und hat auch Familie, so muss eigentlich klar sein das es jemanden gibt der davon weiß und doch konfrontiert sie keiner damit. Ihre Schwester bringt es auf den Punkt: Du hast Geheimnisse also habe ich auch welche. Molly muss selber darauf kommen was los ist. Wie sie das schafft und auch die Auflösung lies mich immer weiter lesen. Schließlich wollte ich wissen was diese Aussetzer auslöst und was dann passiert. Mir ging es da nicht anders wie Molly.

Molly muss einige merkwürdige Situationen meistern die ihr Erinnerungen bringen. Manchmal kam ich nicht ganz mit ob sie nun Bewusst Molly ist oder ob es eine Erinnerung oder ein Blackout ist. Das lag daran das ein Seitenwechsel den Absatz  haben verschwinden lassen den es sonst zwischen den einzelnen Sprüngen gab. Das war ein zweimal etwas störend weil ich mich erst rein finden musste.

Die Figuren außer Molly sind ohne große Besonderheiten. Sie sind nicht so zahlreich und haben alle eher Neben-, als Hauptrollen und so ist es auch nicht schlimm das sie recht blass bleiben. Molly ist diejenige auf die sich natürlich alles konzentriert.

Im Nachhinein könnte ich nun sagen klar war die Auflösung die logische. Darauf gekommen bin ich vorher aber doch nicht oder erst recht spät. Es war für mich ein guter Abschluss und eine sehr positive Auseinandersetzung mit dem Thema auch wenn ich Mollys Umfeld nicht immer in ihren Handlungen verstanden habe und ich mir für mich in so einer Situation eine andere Behandlung wünschen würde.

4buecher

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