[Rezension] Kerstin Gier – Rubinrot

Kerstin Gier
Rubinrot
ISBN 978-3-401-06334-8
Gebundene Ausgabe
14,95
Erschienen bei Arena

Rückentext:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. denn das macht die Sache erst recht kompliziert.
Inhalt:
Gwendolyn ist 16 wohnt in London mit ihrer Mutter im Haus ihrer Oma und hat eine Cousine: Charlotte. Charlotte ist in dem Alter wo sich das Gen bemerkbar machen soll das sie in die Vergangenheit springen lässt. Sie wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet mit Fechtkursen usw. damit sie sich in der Vergangenheit auch zurecht findet. Als Charlotte dann schwindelig wird, denkt die ganze Familie nun ist es soweit, aber auch Gwendolyn wird schwindelig und während die Mutter und Oma von Charlotte ein Aufhebens um ihre Person machen und wegfahren um alles notwendige in die Wege zu leiten. Springt Gwendolyn. Das kann aber doch gar nicht sein. Sie ist so verwirrt darüber, denn es fängt schon damit an das sie eigentlich am falschen Tag geboren ist um zu springen…oder ist sie doch diejenige mit dem Zeitreise Gen?
Meine Meinung:
Ich finde es immer etwas schwer das erste Buch einer Trilogie zu rezensieren, noch schwerer wird es dann wenn ich die Folgebücher gelesen habe, denn Sachen wie Schreibstil und Ausarbeitung der Figuren und meine Meinung zum Plot habe ich dann ja schon mal geschrieben. Beim ersten Buch merkt man immer, so habe ich es für mich fest gestellt, dass das Buch auf die nächsten hin arbeitet. So war es auch bei Rubinrot. Die Geschichte dreht sich um die Zeitreise und ein Geheimnis, was wohl nur wenige kennen. Sie steigert sich bis zum Schluss, lernt man am Anfang erstmal nur Figuren und Gegebenheiten kennen und bekommt Hintergrundwissen, geht es zum Schluss doch schon eher ans Eingemachte. Das ist aber kein Nachteil sondern hat zur Folge das man natürlich den nächsten Band auch lesen möchte (vielleicht doch ein Nachteil wenn man auf den nächsten Teil länger wartet, da ich erst so spät die Trilogie lese habe ich alle Bände hier,). Der Schreibstil ist flüssig und jugendlich leicht, es ist ja auch ein Jugendbuch und verschreckt denke ich noch nicht mal faulere Leser. Der Plot ist sehr interessant wer wünscht sich nicht in der Zeit reisen zu können und so auch seine Vorfahren kennen zu lernen?!? Besonders erwähnen möchte ich das Personenregister, das so ein wenig bei den Personen aus Vergangenheit und Zukunft weiter hilft, aber ich brauchte es nicht und kam auch so ganz gut klar. Und auch die Einleitungen in Form von Zitaten unter anderem aus dem Buch Die Chroniken der Wächter, oder Berichte über Ereignisse der jeweiligen Zeit. Das alles hilft sich gut zwischen Vergangenheit und Zukunft zurecht zu finden.
Für mich eine kurzweilige Unterhaltung, aber das liegt wohl daran das es ein gutes Jugendbuch ist, die habe ich meistens schnell durch 😉
4 von 5 Sterne

Ein Gedanke zu „[Rezension] Kerstin Gier – Rubinrot

  1. Hi Natalie,
    eine tolle Rezi!
    Ich hab mir doch gedacht, dass dir das Buch gefällt 🙂
    Viel Spaß bei Teil 2 und 3. Hoffentlich hält die gute Bewertung auch bei dir an *daumen drück*

    Liebe Grüße 🙂

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