[Rezension] Kerstin Klein – Dieses Leben ist vom Umtausch ausgeschlossen


Kerstin Klein
Dieses Leben ist vom Umtausch ausgeschlossen
ISBN 978-3-7341-0107-6
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Steven wurde von seiner Frau Teresa rausgeschmissen. Nach gestandenen Seitensprüngen ist ihr Vertrauen weg und sie will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Steven weiß das er einen Fehler gemacht hat, aber er möchte eine zweite Chance. Seine Chance kommt als Teresa bei seinem derzeitigen Fall als verdeckter Ermittler eine Rolle spielt.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist nicht einfach ein Liebesroman. Es ist ein Liebesroman mit Kriminalfall, wenn auch einem kleinen bringt das so noch mehr Spannung in die Geschichte.

Diese Spannung ist aber auch so vorhanden. Schließlich fragt man sich zwar meistens bei Liebesromanen nicht ob die beiden (wieder) zusammen kommen, aber doch wie das ganze passieren wird. Hier gibt es aber noch den großen Fall von Steven, Ehemann und verdeckter Ermittler bei der Organisierten Kriminalität. Dieser lässt das Buch viel Ernster wirken und nicht so kitschig schnulzig, wie das manchmal ist wenn man solche Romane liest. Wer sich einen Hacuh von Erotik erhofft ist hier auch Fehl am Platz, denn es gibt zwar die ein oder andere angedeutete Bettgeschichte, aber es geht nie ins Detail. Mich störte dieser Aspekt nicht. Der Fokus liegt auf Stevens und Teresas Arbeit und ihrer Beziehung und das ist vollkommen in Ordnung.

Die Figuren sind nicht so sehr zahlreich. Man kann alles gut überblicken.
Teresa ist die betrogene Ehefrau und dementsprechend verletzt zu Beginn. Sie ist außerdem Karrierefrau, geht in ihrem Job auf und steht schon ziemlich weit oben auf der Karriereleiter. Sie ist allerdings auch stur und unnachgiebig, so sieht man als Leser auch keine Zukunft für diese Ehe. Ich konnte sie dabei aber vollkommen verstehen und auch wenn in der Geschichte gefühlsmäßig mehr auf Steven eingegangen wird war ich ihr vom Gefühl her näher.
Steven ist verdeckter Ermittler und Ehebrecher. Das was sich nun so schlimm anhört sieht er selber gar nicht so. Er hat recht schnell gemerkt das er einen Fehler gemacht hat und würde ihn liebend gerne wieder gut machen. Für ihn haben die Seitensprünge nichts bedeutet. Etwas was man auch im realen Leben hört, das es bei manchen Menschen so ist, doch kann man das als betrogene Frau ja kaum glauben. Steven war mir aber nicht unsympathisch. Er tat mir zeitweise sogar etwas Leid. Bis auf diese Seitensprünge ist er ein netter Kerl, der einen guten Job macht.
Unterstützt werden beide Ehepartner durch ihre Freunde. Bei Teresa ist das die Autorin Jennifer, die gerade an einem Buch schreibt, das verdammt viel Ähnlichkeit mit der Krise von Steven und Teresa hat und bei Steven ist es sein Partner Nick, der ihm Ratschläge gibt die ihn nicht weiter bringen.

Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Spannung, die Liebesgeschichte und der wirklich leicht zu lesende Schreibstil ohne viel Kitsch sorgte dafür das ich das Buch fast in einem Rutsch durchlas.

5buecher

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