[Rezension] Kim Harrison – Madison Avery – Der Tod trägt Turnschuhe

Kim Harrison
Madison Avery – Der Tod trägt Turnschuhe
ISBN 978-3-7855-7197-2
Klappenbroschur
12,95 €
Erschienen bei Loewe

Rückentext:
Dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als wir uns vorstellen können, weiß Madison spätestens seit ihrem 17. Geburtstag – denn da wurde sie ins Jenseits befördert! Doch rätselhafterweise wandelt sie noch immer untot über die Erde. Und lernt dabei nicht nur höllisch gut aussehende Todesengel kennen, sondern erfährt auch noch – ach, du lieber Himmel-, das sie der neue Boss eben jener Engel ist!
Meine Meinung:
Madison ist eine Zeitwächterin, verwandelt wurde sie als sie einen Autounfall hatte und dabei Kairo ihrem Vorgänger das Amulett entriss. Nun möchte sie frischen Wind in die Gepflogenheiten der Zeitwächter und Engel bringen und möchte erstmal versuchen Menschen umzustimmen bevor sie Unheil anrichten, so dass sie nicht gesenst werden müssen. Das Unterfangen gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Von den Seraphim beobachtet muss sie dazu noch beweisen das sie Barnabas und Naktita dazu bringt zusammen zu arbeiten. Dabei könnten die beiden gegensätzlicher nicht sein. Außerdem gibt es da noch Ron, der alles dafür tut damit Madison ihr Vorhaben nicht gelingt.
Ich habe den ersten Band nicht gelesen, indem es, denke ich, um die Verwandlung ging. Trotzdem habe ich kein Problem mich in die Geschichte von Madison reinzuversetzen und komme gut im Geschehen mit. Der Schreibstil ist jugendlich locker, teilweise mit Engelbegriffen wie zum Beispiel gesenst, oder auch Jugendbegriffen wie anstinken, aber auch für mich jenseits der 30 ist es kein Problem da mitzuhalten da sie nicht zu häufig vorkommen 😉 Ich für mich selber merke aber nicht nur an dem Schreibstil das es ein Jugendbuch ist, sondern auch daran wie schnell es sich weg lesen lässt, also auch für die Kiddies die zwar lesen, aber das nicht das Haupthobby ist, ist dieses Buch gewiss etwas. Der Plot ist interessant, lustig, trotz des Fantasiethemas rund um Engel und Zeitwächter ist er auch recht realitätsnah. Sollte es diese Wesen alle geben könnte es genauso für eine 17 Jährige statt finden.
Kim Harrison, geboren 1966, hat bereits mit ihrer Rachel-Morgan-Serie einen internationalen Bestseller gelandet. Wie ihre Protagonistin hegt auch Kim eine Vorliebe für Friedhöfe und ist bei Neumond selten zu Hause anzutreffen. Allen Gerüchten zum Trotz ist sie aber weder eine Hexe noch eine Untote, sondern nur eine preisgekrönte Fantasy-Autorin, die gern vor Ort recherchiert. Kim Harrison lebt heute in South Carolina, da ihr der Mittlere Westen zu kalt war.
Herzlichen Dank an den Loewe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars

2 Gedanken zu „[Rezension] Kim Harrison – Madison Avery – Der Tod trägt Turnschuhe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.