[Rezension] Klaus Seibel – Zehntausend Augen

Klaus Seibel
Zehntausend Augen
ISBN 978-3-8970-5913-9
Kindle EBook
4,80 €
Erschienen bei Seibel Digital

Inhalt:
Berlin wird in Atem gehalten von einem Erpresser. Sein Opfer die Berliner Polizei und LKA Kommissarin Ellen  Faber. Seine Forderung: Die Polizei soll sich während seines Spiels beobachten lassen. Sollten sie die Regeln brechen droht er mit Konsequenzen. Wer wird als Sieger aus diesem Spiel hervorgehen?

Meine Meinung:
Mir war Zehntausend Augen schon vor längerem aufgefallen als der Autor dann EBook Ausgaben verloste habe ich mich gerne gemeldet. Hört sich der Plot doch sehr interessant an.

Zunächst muss ich wirklich den leicht zu lesenden Schreibstil von Klaus Seibel loben. Ich fühlte mich direkt wohl in der Geschichte und obwohl ich nur mal kurz rein lesen wollte konnte ich nicht so wirklich aufhören.

Eine Spannung war von Beginn an vorhanden und riss auch bis zum Ende nicht ab. Es beginnt recht harmlos mit einer Radfahrenden Kommissarin und keiner ahnt was daraus wird. Auch wenn man den Täter schon früh kennen lernt stört das keinesfalls beim Spannungsaufbau und nahm mir nicht das Lesevergnügen.

Der Plot war interessant am Geschehen der Zeit, geht es doch um Überwachung, um den sorglosen Umgang mit dem Internet, Handys und PCs und die Gefahren die dieser Umgang birgt. Das hat der Autor wirklich gut verdeutlicht und drumherum noch einen interessanten Kriminalfall geschaffen. Dieses Buch kommt ganz ohne Blutvergießen und geht mehr an die Psyche der Protagonisten.

Die Protagonistin Ellen Faber hat er gut beschrieben, nicht zu viel und nicht zu wenig. Er hat sich nicht in ellenlangen Beschreibungen einer Person verloren, gerade mal so viel das man sich die Person gut vorstellen kann. Dabei lernt man sie trotzdem gut genug kennen um zu wissen was sie alles tun würde um  Menschenleben zu retten und wird im Buch selber Zeuge davon.

Das Ende bleibt in Gewisserweise offen. Das ließ mich aber nicht unzufrieden zurück. Ich fand es trotzdem richtig. Mal was ganz anderes für einen Krimi.
Für mich wirft das Buch allerdings auch persönliche Fragen auf. Wie würde ich reagieren in der Situation von den mehr als Zehntausend Augen die die Polizeiarbeit verfolgen? Gibt es das perfekte Verbrechen? Und haben wir auch in Deutschland Journalisten die für eine gute Story auch  Leben gefährden würden. Ich hoffe nicht.

Mein Fazit: Hier hoffe ich ein wenig auf eine Fortsetzung und freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Krimi von Klaus Seibel, da er mich mit seiner Schreibweise in den Bann gezogen hat

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