[Rezension] Lena Hach – Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis

"buchhandel.de/Lena Hach
Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis
ISBN 978-3-95854-055-2
Hardcover
12,90 €
ab 10 Jahren
Erschienen bei Mixtvision

Inhalt:
Tessa ist mit ihrem Vater In das Haus gegenüber von Paul gezogen und da er noch ein Objekt als Detektiv braucht hat er Tessa dafür auserwählt. Denn es ist nicht nur das sie gleich gegenüber wohnt, sondern sie gefällt Paul auch und hat etwas geheimnisvolles an sich. Ein Geheimnis das Paul gerne lüften möchte

Meine Meinung:
Dieses Buch kam gänzlich unvorbereitet zu mir. Ich kenne schon andere Bücher von Lena Hach und mochte sie recht gerne. Dieses habe ich so gar nicht zur Kenntnis genommen.
Als es hier eintraf war mein erster Gedanke auch das mich das „Ich“ am Anfang des Titels stört. Kennt ihr den Satz „Der Esel nennt sich immer zuerst“? Ich schon, gerade als Kind bekam ich ihn oft zu hören und so festigte sich das ein Ich zuerst in einer Aufzählung von Leute unhöflich und einfach nicht richtig ist. So störte mich schon der Titel. Doch daran will ich mich gar nicht so lange aufhalten.

Denn die Geschichte war dann ganz schön. Sie war spannend und auch fesselnd geschrieben. Es gibt genug Sachen die man als Leser einfach wissen möchte. Die Neugier wird angeregt und das ist ja bei jedem Buch wichtig. Die Sprache ist sehr einfach gehalten. Schließlich ist es auch ein Buch für Kinder ab 10 Jahren.

Figuren gibt es nicht so viele. Wichtige Figuren sowieso nur eine gute Handvoll.
Natürlich Paul, der die Geschichte erzählt. Es ist eine Art Briefform, dieser ist adressiert an Tessa, das Mädchen von gegenüber. Da findet sich dann auch das immerwährende ich aus dem Titel wieder, denn Paul ist das Ich. Paul will Detektiv werden und hat sich als Zielobjekt Tessa ausgesucht. Er erzählt von dem Werdegang seiner Ermittlungen, die  sich irgendwann zu Erzählungen über die Zeit mit Tessa wandeln. Dabei wird recht schnell klar das Tessa ein  Geheimnis hat, das ist dem Leser denke ich schneller klar als Paul selbst und das nicht nur auf Grund des Titels.
Tessa ist zu Beginn sehr verschlossen öffnet sich aber immer mehr. Ihre Gefühlswelt erlebt man nur aus Pauls Erzählungen, dabei hätte ich gerne auch ihre Sicht gelesen. Vielleicht wäre das auch für Kinder mit dem gleichen Problem eine Hilfe.
Tessa wohnt mit ihrem Vater zusammen und Paul mit seinen Eltern und seinem großen Bruder. Wie das oft ist nerven die Großen allerdings nur. Neben den Eltern gibt es da noch Sefa, der Freund von Paul. Mit seinen 11 Jahren schon der absolute Frauenversteher, was ich etwas übertrieben fand aber manch eine heitere Szene hervor brachte.

Am Ende kennt man das Geheimnis und seine Ursachen. Ich fand das Buch ganz gut da es nicht ein einfaches Kinderbuch ist, sondern Tiefe hat. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte erzählt sondern ganz nebenher von einem Problem berichtet, das auch Kinder haben können.

4buecher

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