[Rezension] Lena Hach – Wanted. Ja. Nein. Vielleicht

wanted Lena Hach
Wanted. Ja. Nein. Vielleicht.
ISBN 978-3-407-81157-8
Klappenbroschur
12,95 €
Erschienen bei Beltz & Gelberg
Leseprobe

Inhalt:
Die Freundin von Finn hat gerade Schluss gemacht. Nach über 11 Monaten ein harter Schlag auch wenn er es hat kommen sehen. Sein Freund Moritz versucht ihn aufzumuntern und ruft das Programm ALK ins Leben: Anti-Liebeskummer-Programm. Die erste wirkliche Aufmunterung bringen aber verrückte Abrisszettel die von einem Mädchen aufgehängt werden…

Meine Meinung:
Wanted ist ein Buch für Kinder und Jugendliche. Das merkt man sowohl an der Sprache wie auch am einfachen Schreibstil. Für mich bedeutete dass das ich wirklich schnell durch war und auch wenn ich weit weg von meiner Jugend bin gefiel mir diese Geschichte von Freundschaft, Liebe, Verständnis und füreinander da sein sehr gut

Dabei fängt sie ja recht negativ an. Finn wurde verlassen und kämpfte mit schweren Liebeskummer. Hier ist es mal ein Junge der beschrieben wird. Ganz oft sind es ja eher die Mädchen die in Geschichten unter Liebeskummer leiden. Viel unterscheidet sich da aber nicht denn auch Finn hat einen Freund der für ihn da ist und ihn versucht aufzumuntern. er möchte ihn von Sofie ablenken. Das gelingt aber erst als Lara auftaucht.

Es ist eine typische Teenie Geschichte und doch hat sie eine Besonderheit. Lara hat ein Geheimnis das die Geschichte ein wenig zum traurigen wendet, zumindest zeitweise, und das obwohl sie recht gut damit umgeht.

Die Protagonisten sind sehr gefühlvoll und haben trotz ihrer Jugendbuch viel Tiefe. Sie wirken nicht wie oberflächliche Teenies.
Finn spielt hier die Hauptrolle. Er hat Liebeskummer und mag nichts mehr machen außer zu Hause auf dem Bett zu liegen und an seine Exfreundin zu denken. Es hat ihn schwer getroffen. Doch er entwickelt sich mit der Zeit und man sieht wie aus dem unglücklichen Jungen ein glücklicher wird. Zeitweise etwas unentschlossen und auch sein Handeln ist nicht immer nachvollziehbar, aber er ist 15 ich denke dann ist das durchaus normal.
Moritz ist sein bester Freund. Er lässt sich Einiges einfallen um Finn aufzumuntern und ist da ganz selbstlos. Hat er es doch selber nicht immer leicht. Ihn fand ich in der Geschichte am sympathischsten. Schade das er gerade zum Ende hin ein wenig in der Versenkung verschwand.
Lara ist ein Mädchen das es schafft über einen schweren Schicksalsschlag hinweg zu sehen. Wobei das vielleicht ein wenig falsch ausgedrückt ist, denn sie leidet drunter hat aber einen Weg gefunden damit klar zu kommen. Dabei hat sie es alles andere als leicht. Ihre Familiensituation und die letzten vier Jahre sind recht negativ. Da ist es schön zu sehen wie sie selber immer mehr auflebt.

Es gab ein bis zwei Situationen wo ich die Reaktionen der Protagonisten etwas anders erwartet hätte und überrascht wurde. Als wirklich negativ empfand ich das nie vielleicht ein wenig unrealistisch. Mit dem Ausgang bin ich dennoch sehr zufrieden. Es gab Szenen die ich wunderschön fand. Szenen die lustig waren und viel Tiefgang für ein Jugendbuch, was vermutlich am Thema liegt.

5buecher

P.S.: Im Katze mit Buch Forum wird es zu dem Buch eine Leserunde geben (-> Link) Also wenn Euch das Buch zusagt dann nichts wie hin.

3 Gedanken zu „[Rezension] Lena Hach – Wanted. Ja. Nein. Vielleicht

  1. Tolle Rezension, könnte mir irgendwer helfen? Ich brauche eine Zusammenfassung zu Mira ( Laras Schwester), habe das Buch schon mal gelesen, kann es leider nicht mehr nachlesen, weil ich das Buch nicht mehr habe

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