[Rezension] Lieneke Dijkzeul – Vor dem Regen kommt der Tod

Lienek Dijkzeul
Vor dem Regen kommt der Tod
ISBN 978-3-423-24855-6
Klappenbroschur
14,90 €
Erschienen bei dtv

Inhalt:
Renee, eine junge Polizistin kommt nichtsahnend nach Hause und wird überfallen. Der Täter überrascht sie vor der Tür. Er hat die Birne aus der Fassung gedreht damit es dunkel ist. Er schleift sie in ihre Wohnung und versucht sie zu überwältigen, aber erstmal wehrt sie sich und schafft es auch ihn mit einer Scherbe zu verletzen. Am Schluss ist er ihr aber doch überlegen und sticht sie nieder. Schneidet ihr Haare mitsamt einem Stück Kopfhaut raus und markiert sie scheinbar mit einer römischen eins.
Anschließend flüchtet er aufgescheucht durch ein klingeln an der Tür. Das ist ihr Glück. Sie schafft es noch ihren Kollegen Paul Vegter anzurufen bevor sie wieder bewusstlos wird…

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich als erstes bei vorablesen entdeckt hatte aber dort nicht mitgemacht. Dann kam es in die Wanderbuchgruppe und weil mich die Beschreibung und das Cover ansprach habe ich mich auf die Liste setzen lassen. Nun habe ich es gelesen und bin doch sehr enttäuscht. ich hatte einfach etwas anderes erwartet und gerade am Anfang bekam ich das auch. mit der detaillierten Beschreibung der ersten Tat an der Polizistin traf die Autorin genau meinen Nerv und meine Neugier. Als nach den ersten 50 Seiten die ich lese immer noch nicht mehr kam außer die erste Tat und der Vorstellung der Protagonisten dachte ich noch: Okay wird wohl bald das Nächste passieren. Schließlich steht beim Rückentext schon etwas von einem weiteren Mord, aber bis es zu dem kam dauerte es noch sehr lange und mein Interesse nahm mehr und mehr ab. Das Buch liest sich eher als eine Personenbeschreibung eines Mörders und dem seinen Hintergrund als als Thriller. Ermittlungen rücken überwiegend in den Hintergrund und die Spannung hält sich ganz und gar nicht. Da es aber ein Buch mit nur wenigen Seiten war habe ich durchgehalten und bis zum Schluss gelesen, aber wirklich begeistern konnte es mich dann trotzdem nicht mehr. Das liegt aber nicht am Schreibstil, denn der lässt sich sehr flüssig lesen und die Seiten gehen trotz Langatmigkeit und langweiligen Text recht schnell ineinander über. Es liegt eben daran das man den Mörder nicht nur dabei beobachtet wie er seine Taten verübt sondern bis ins Kleinste kennen lernt. Für mich zu viel Persönlichkeit zu viel drumherum, zu wenig Thrill

 

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