[Rezension] Linda Conrads & Alexandra Richter – Dreck muss weg

Linda Conrads & Alexandra Richter
Dreck muss weg
ISBN 978-3-426-51347-7
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
In Uttlum, Ostfriesland wird eine Leiche gefunden. Die über 80 Jährige war aus einem privaten Pflegeheim unter mysteriösen Umständen verschwunden. Während Marga Terbeek gegen die Leiterin des Pflegeheims ermittelt wird in Hamburg eine unbekannte Tote gefunden.
Beiden wurde der Mund mit Dreck gestopft. Es stellt sich raus das die Beiden Schwestern waren. Marga und  Kommissar Kalle aus Hamburg fangen an in dem Fall zu ermitteln…

Meine Meinung:
Das Buch kam überraschend zu mir und ich war sehr skeptisch ob es mir überhaupt gefallen wird. Sind Krimis doch nicht immer so meins weil sie mir zu wenig Spannung bieten.

Hier beginnt das Buch mit dem Vermisstenfall der ersten Leiche. Nach mehreren  Stunden wird sie tot gefunden, auf dem Grundstück ihres Elternhauses. Zunächst konzentriert sich alles auf den Fall. Erst später wird die zweite Leiche, diesmal in Hamburg entdeckt und es dauert noch eine Weile bis ein Zusammenhang hergestellt wird.

Die Ermittler sind bis dato vollkommen unbekannt.
Marga ist schon länger auf ihrer Dienststelle hängt aber mehr oder weniger wegen ihrem Partner bis zu dem Leichenfund an kleineren unbedeutenderen Fällen fest. Ihr Partner Joki kann wegen seinem Knie nicht mehr richtig im Außendienst arbeiten und so ist es der erste größere Fall für Marga. Diese hadert bis dahin mit ihrem Schicksal und freut sich auf die größere Aufgabe. Privat ist sie alleine. Ihr bester Freund ist ihr Hund. Zufrieden ist sie damit nicht.
In Hamburg wird Kalle mit den Ermittlungen betraut. Er ist ein alter Hase hat schon alles gesehen und ist von seinem Job eher gefrustet. Er wohnt zusammen mit seiner Mutter und seiner Tochter. Eine Konstellation die nicht nur Vorteile bringt. Als Alleinerziehender Vater und Polizist bekommt er nicht alles mit was seine Tochter macht und ist nicht immer mit dem Einverstanden was seine Mutter er Enkelin erlaubt. Auch er ist alleine aber auf der stetigen Suche nach einer Frau, bei der er sich gezielt die falschen Frauen aussucht.

Spannung ist nur wenig vorhanden. Ich fand das Privatleben der beiden Ermittler teilweise zu dominant so dass der Fall zu sehr in den Hintergrund rückt um eine Spannung aufzubauen. Es hat aber ausgereicht damit ich das Buch beende.

Das Privatleben gerade von Kalle fand ich teilweise nervig und auch überflüssig. Kalle ist sehr inkonsequent was die Erziehung angeht und auch was seine Verprechen angeht. Zwei Punkte die ihn für mich unsympathisch machen. Auch seine sagen wir mal Sehnsucht nach einer Frau ist mir zu Sprunghaft und wahllos. Ich hatte stellenweise das Gefühl es ist egal welche Frau hauptsache er hat eine Partnerin.
Von Marga dagegen erfährt man recht wenig. Mag daran liegen das der Hauptteil des Krimis in Hamburg spielt.

Das Ende fand ich mehr als unzureichend. Ich möchte nun nicht näher drauf eingehen warum ich so empfinde das würde den zukünftigen Lesern den Spaß nehmen, aber ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.

So ist dieses Buch für mich nicht ganz der Hit gewesen bekommt aber Pluspunkte durch seine leichte Lesbarkeit und doch so viel Interessantem das ich es beenden wollte. Nachteil definitiv zu viel Privatleben und auch gerade der Protagonist Kalle

Danke an Knaur

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