[Rezension] Linwood Barclay – Nachts kommt der Tod

Linwood Barclay
Nachts kommt der Tod
ISBN 978-3-426-51480-1
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Als Cal Weaver auf dem Weg nach hause ist hält ihn ein junges Mädchen an. Sie sucht eine Mitfahrgelegeheit und fragt den Privatermittler ob er sie mitnehmen kann. Es regnet und zudem kennt sie seinen verstorbenen Sohn und so nimmt er sie mit. Nichts ahnend was er sich damit einbrockt, denn am nächsten Tag ist das Mädchen verschwunden und er hat sie zuletzt gesehen. Als er auf eigene Faust anfängt das Mädchen zu suchen findet er zudem noch die Leiche ihrer Freundin….

Meine Meinung:
Nachts kommt der Tod kommt diesmal mit einem dunklen Cover ganz passend zum Titel daher. bisher waren die Cover ja immer hell, dieses hier verspricht geheimnisvolles.

Jedes der Bücher vom Autor die ich bis jetzt gelesen habe haben mir gefallen und so dachte ich auch bei diesem das mir es nicht anders ergehen wird. Ich habe richtig gelegen auch wenn es nicht so spannend war wie ich es mir erhofft hätte. Das buch ist recht fesselnd und lebt von der neugier wie alles ausgeht. hier und da gibt es Spannungsspitzen die aber nicht dauerhaft auf einem hohen Niveau blieben, doch das tat dem lesespaß kaum Abbruch.

Schwierig fand ich eher die viele Personen die involviert waren. Quasi ganz Griffon hatte einen platz in dieser Geschichte. zumindest hatte ich das gefühl. polizei, der Bürgermeister, Jugendliche, ein Gärtner, eine Wirtin und und und haben hier ihren Platz gefunden und so hatte ich gerade zu Beginn etwas Probleme mit der Zuordnung. Gerade Hanna und Claire die beiden Freundinnen habe ich immer wieder durcheinander geschmissen. Von den Beiden in der Geschichte so gewollt war es beim lesen etwas nervig. Das gab sich aber schon alleine durch den Fortgang der Story.

Die Figuren, die wichtig sind sind gut ausgearbeitet und haben alle ihr Päckchen zu tragen. Man kann mit ihnen fühlen und sich gut in sie hinein versetzen. Cal Weaver, der Privatermittler und seine Frau Donna die ihren Sohn verloren haben stehen im Mittelpunkt. wobei Donna weniger als Cal. Aus Cals Sicht wird erzählt und seine Gefühle und seine Schritte bekommt man haarklein mit, aber auch die anderen Figuren sind ausreichend besprochen worden um sie sich einzuprägen.

Wie oben schon geschrieben gab es für mich nur Spannungsspitzen, aber trotzdem tat das dem Lesespaß keinen Abbruch. Es war eine unterschwellige Spannung die hier zum weiterlesen anregt. Viele Stränge werden zusammen geführt und bilden am Ende einen aufgelösten Fall mit vielen Überraschungen und Wendungen.

4buecher

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