[Rezension] Lisa Black – Flammenbraut

Lisa Black
Flammenbraut
ISBN 978-3-442-38079-4
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Blanvalet

Inhalt:
In einem verlassenen Haus wird eine Leiche gefunden. Sie ist stark verwest, ausgetrocknet und es kommt raus das der Mann schon 74 Jahre tod ist. Er starb zu der Zeit als der Torso-Mörder sein Unwesen trieb. Dieser wurde nie gefasst. Kurz nach dem Fund wird erneut eine Leiche entdeckt und der Mord sieht ganz nach dem Torso Mörder aus.

Meine Meinung:
Flammenbraut ist mein erstes Buch von Lisa Black. Die Geschichte des alten und neuen Mordes klang interessant und so war ich froh das ich das Buch so schnell lesen konnte.

Die Story beruht auf eine wahren Begebenheit, denn den Torso Mörder gab es tatäschlich wie die Autorin am Ende des Buches schreibt. Erschreckend das ein Serienkiller nicht gefasst wird. Er so schlau ist, das die Polizei machtlos ist. Auch wenn es damals noch nicht die Möglichkeiten wie heute gab. Gerade das alles auf einer wahren Begebenheit beruht macht diesen Thriller so interessant. Nur die Protagonisten sind bis auf zwei ausnahmen fiktiv.

Der Thriller startet gleich mit dem Fund der Leiche, hatte aber dann einen Spannungsabfall. Ich fand das Buch stellenweise etwas langatmig auch wenn es nur die geschichtlichen Eindrücke wieder gab. Ein Fall wird eben nicht innerhalb von 24 Stunden geklärt und das macht dieser Thriller sehr deutlich. Die Spannung spürte ich bis zum Ende hin nur sehr mässig, aber trotzdem war es interessant von dem Fall zu lesen und die Ermittlungen zu begleiten, alle scheinbaren Nebensächlichkeiten sind am Ende wichtig. Es gibt nichts überflüssiges in diesem Buch.. Zum Schluss stieg die Spannung dann auch rasant an. Gerade im letzten Drittel mochte ich das Buch nicht mehr weg legen.

Erzählt wird im Wechsel aus der Gegenwart und der Vergangenheit, um das Jahr 1935 rum. So liest man immer dann von dem Toten in der Vergangenheit wenn auch das Ermittlerteam heute etwas weiter gekommen ist. Parallel kommen beide dem Täter immer näher auch teilweise ohne es zu ahnen.
Ich habe bis zum Ende nicht wirklich gewusst wer der Täter damals und wer es heute war und war dann doch sehr überrascht. Die Autorin hat mich geschickt in die Irre geführt

Die Protagonisten werden nur wenig beleuchtet. Ich weiß es ist der dritte Band  und so wird vieles in den Vorgängern erklärt worden sein. In diesem Band erfährt man vom Privatleben der Beiden nur sehr wenig. Der Fokus liegt auf dem Fall was es auch möglich macht diesen Teil zu lesen ohne die Vorgänger zu kennen. Man kann erahnen was in der Vergangenheit vorgefallen ist. gut finde ich das vergangene Fälle nicht wirklich zur Sprache kommen, so dass man die Vorgänger auch im Nachhinein lesen kann.
Frank und Theresa bleiben für mich so nur recht oberflächlich und gehen nicht in die Tiefe. Das schadet aber nicht und verdarb mir auch nicht die Lesefreude.
Der Fall ansich ist abgeschlossen und so muss man weitere Bände nicht unbedingt lesen. Ich werde mich überraschen lassen was noch kommt und dann entscheiden.

Mein Fazit: Eine gute Story zu einem realen Fall. Stellenweise etwas langatmig, aber nichts überflüssiges und trotzdem sehr interessant.

Vielen Dank an Blanvalet

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