[Rezension] Lisa Papademiotriou – Furienlied

Lisa Papademitriou
Furienlied
ISBN 978-3-7855-7052-4
Taschenbuch
9,95 €
Erschienen bei Loewe
Leseprobe

Achtung kann Spoiler zu Sirenenfluch enthalten

Inhalt:
Es ist Herbst in Shelter Bay und das Abschlussjahr an der Highschool beginnt. Dieses möchte Zoe die nun mit ihrem Vater von Manhatten in das Küstenstädtchen gezogen ist gut an der neuen Schule verbringen. Aber die mysteriösen Ereignisse brechen nicht ab und noch immer weiß sie nicht was genau passiert ist als Asia starb. Will könnte da ihrem Gedächnis auf die Sprünge helfen, aber er möchte sie schützen und macht es damit noch schlimmer….

Meine Meinung:
Furienlied ist Teil zwei einer Trilogie und ich fand den Klappentext so interessant das ich es gerne lesen wollte. Erst danach merkte ich das es der mittlere Abschnitt ist und ich Teil eins gar nicht kenne.

Auf den Vorgänger wird zu Beginn kaum eingegangen. So kam ich mir wie in einer eigenständigen Geschichte vor und hatte auch nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Nach und nach kamen dann auch Ereignisse aus Sirenenfluch zum Vorschein und tauchten als eine Art Rückblick auf. So wusste ich worum es geht ohne das Buch gelesen zu haben. An keiner Stelle dachte ich das mir etwas fehlt, sonst hätte ich das Buch erst einmal weg gelegt und hätte mir den ersten Band besorgt.

So lernte ich allerdings auch die Protagonisten nur bedingt kennen und sie blieben etwas blass.
Zoe, die Unwissende, die merkt das irgendetwas nicht stimmt und instinktiv das richtige tut. Sie will nicht mehr als Freunde finden und ein normales Leben leben und nach ihrem Abschluss aufs College gehen.
Will, ihr Freund, er weiß um die Geschehnisse der Vergangenheit und verheimlicht sie Zoe, das belastet ihn. Zusätzlich trauert er noch über den Tod seines Bruders.
Beide sind für mich normale Teenies, überhaupt ist alles so herrlich normal und nicht abgehoben.

Spannung allerdings sucht man vergeblich und auch etwas was mich so richtig an das Buch gefesselt hätte war nicht zu finden. Es war viel mehr eine nette Lektüre für zwischendurch. Eine Episode aus dem Leben von Will und Zoe, die im letzten Herbst Sachen erlebt haben die nicht von dieser Welt sind.

Das Buch ist mit seinen 283 Seiten doch recht kurz gehalten und hat zudem noch eine große Schrift.  Es ist also gut geeignet für Leser die mal eben etwas zwischendurch lesen möchten oder auch gut ausgerichtet auf Jugendliche die nicht unbedingt Bücher verschlingen.

Das Ende könnte man als abgeschlossen betrachten, wenn da nicht der Hinweis auf der Homepage des Verlages wäre das es sich um eine Trilogie handelt. Es gibt einen Epilog, der es für mich irgendwie beendet. So habe ich auch nicht das Verlangen nach dem dritten und letzten Band.

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