[Rezension] Maggie Stiefvater – Rot wie das Meer

Maggie Stiefvater
Rot wie das Meer
ISBN 978-3-8390-0147-9
Gebundene Ausgabe
18,95 €
Erschienen bei Script5

Inhalt:
Jedes Jahr findet auf der Insel Thisby das Capaill Ulisce Rennen statt, denn immer im November tauchen die schönen aber gefährlichen Meereswesen auf der Insel auf. Sean hat vor neun Jahren seinen Vater bei so einem Rennen verloren, der Junge der Pferdeflüsterer genannt wird, nimmt aber trotzdem jedes Jahr selber daran teil.
Puck will auch daran teilnehmen, dieses Jahr zum ersten Mal. Eher als Trotzaktion gegenüber ihren Brüdern begonnen will sie sich in dieser Männerwelt behaupten und stößt erstmal auf wenig Gegenliebe, aber sie lässt sich nicht unterkriegen…..

Meine Meinung:
nach der Trilogie rund um Mercy Falls war ich nun natürlich sehr gespannt auf Rot wie das Meer. Maggie Stiefvater hat da die Latte doch recht hoch gelegt und dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen. Meine hat sie erfüllt.

Sie hat mit der Geschichte rund um Sean und Puck eine tolle mythische aber doch normale Welt geschaffen. In dem Buch geht es neben den beiden Protagonisten um Pferde und Pferderennen. Um das was einem Wichtig ist und das gewinnen vielleicht doch nicht alles ist.

Die Szenerie ist eine Insel, die einmal im jahr zugpunkt für die Touristen ist, denn da kommen die Capaill Uisce Wasserpferde faszinierend und tödlich zugleich. Immer im November findet ein Rennen statt bei dem auf diesen Fabelwesen geritten wird. Es gibt viele Tote, aber trotzdem finden sich immer wieder Unerschrockene die es versuchen. Diese Insel lebt von diesem Rennen und ist sonst eher ruhig. Dort wohnen nur die die ihr Herz da haben und die es ertragen.

Dazwischen Sean und Puck. Beide haben etwas gemeinsam. Ihre Eltern sind gestorben. Seans Vater bei einem Rennen auf Corr, das Capaill Uisce das nun Sean reitet und Puck ihre Eltern bei einem Angriff der Wasserpferde. Denn nicht nur bei den Rennen sind die Einwohner gefährdet sondern auch durch das bloße wohnen auf der Insel Thisby. Sean und Puck haben beide sehr persönliche Gründe dieses Rennen mitzumachen und gerade Puck wächst daran. Der anfänglich doch sehr verschlossene Sean öffnet sich immer mehr und auch Puck sieht mehr als nur ihre Aspekte.

Der Erzählstil ist wie auch schon bei der Trilogie gewohnt flüssig. Eine Spannung ist immer zu spüren wenn sie auch nicht immer auf dem Höhepunkt ist. langweilig ist dieses Buch aber trotzdem auf keinen Fall. Geschrieben ist es immer im Wechsel aus der Sicht von Sean und der Sicht von Puck. So kann man sich reinfühlen, was die Beiden bewegt verschiedene Sachen  zu tun oder zu entscheiden.

Mein Fazit: Ein buch das sich auf gar keinen Fall hinter der Mercy Falls Trilogie verstecken muss und uneingeschränkt zu empfehlen ist.

Vielen Dank an Script5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.