[Rezension] Martin Krist – Kalte Haut

buecher_kaltehaut

Martin Krist
Kalte Haut
ISBN 978-3-442-47663-3
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Midnight
Leseprobe

Rückentext:
Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Vieles deutet auf einen Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampagnen des Innensenators hin. Kommissarin Sera Muth und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polizeipsychologen Dr. Babicz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor. In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutete. Ist der „Knochenmann“ nun zurück?

Die ersten 50 Seiten:
Robert Babicz ist zurück in Deutschland, er hat in den USA bei der Aufklärung einer Mordserie geholfen. Der Knochenmann hat seine Opfer gehäutet als sie noch am Leben waren.
Sera eine junge türkische Kommissarin wurde zu einem versuchten Ehrenmord gerufen. in ihrer Umgebung sind nicht alle mit der Art wie sie ihr Leben lebt zufrieden.
Tania ist Journalistin und kurz vor einer Beförderung. Während ihr Kollege vom Ehrenmord berichtet hat sie einen Artikel über die Straßenbahn in Berlin die nicht so fährt wie sie sollte.
Dann ist das noch der Innensenator der gegen Ausländer hetzt…

Meine Meinung:
Nach dem Tod eines lieben Kollegen hat mich dieses Buch wieder aus dem Lesetief holen können.
Kalte Haut habe ich in einer Leserunde gelesen und ich mochte es nicht zur Seite legen. Unterteilt ist der Thriller in 5 Tage, die jeweils mit einem Zeitungsartikel beginnen. Das ist Nahe liegend wird doch die Journalistin Tania durch einen anonymen Anruf zur ersten Leiche geführt.

Im Prolog lernt man Robert den Psychologen kennen und auch Jemanden der, doch sehr sadistisch, eine Frau bedroht. Das bringt die Spannung direkt stark nach oben. Auch in der weiteren Geschichte fällt diese nicht ab. Als Leser möchte man schließlich seine Fragen beantwortet haben und auch wenn es mehrere Personen gibt die involviert sind und auch mehrere Schauplätze wird es nie unübersichtlich. Es wechselt immer wieder zwischen Tania der Journalistin, Robert, dem Psychiater und Sera der Kommissarin und ihrer Ermittlungsarbeit. Durch kleinere Cliffhanger wird auch zwischen den Wechseln die Spannung erhalten zusätzlich gibt es kleinere Nebenhandlungen wie der versuchte Ehrenmord der jungen Türkin, der ganz Nebenbei aufgeklärt wird. Auch da bekommt der Leser seine Antworten.

Das Ende war für mich sehr überraschend. Erst am letzten Tag in der Geschichte hatte ich eine Ahnung, die es allerdings auch nicht wirklich traf. Ich mag es ja mit zu rätseln, und Martin Krist hat so viele Spuren und Verdachtsmomente gelegt das ich aus dem Rätseln nicht raus kam. Zum Schluss dann bekam ich aber alle meine Fragen beantwortet und wurde als zufriedener Leser zurück gelassen. Leider wird es kein Buch mehr mit der Ermittlerin Sera geben.

4buecher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.