[Rezension] Margie Orford – Galgenberg

Margie Orford
Galgenberg
ISBN 978-3-7645-0465-6
Klappenbroschur
14,99 €
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe

Inhalt:
am Gallows Hill wird die Leiche einer Obdachlosen gefunden, aber nicht nur sie. Bei genauerem hinsehen entdeckt die Polizei Knochen die scheinbar älter wie 200 Jahre alt sind. Außerdem noch eine Kiste mit einer Leiche die wesentlich jünger ist, zusammengekrümmt in einer Kiste. Die Ermittler machen sich auf die Suche nach Ihrer Identität und warum sie sterben musste. Dabei machen sich Captain Riedwaan Faizal und Clare Hart nicht nur Freunde…

Meine Meinung:
Galgenberg ist der vierte Fall für Clare Hart und Riedwaan Faizal und er ist ganz schön verworren. Für mich ist es der dritte Fall.

Anfangs sind die ganze Puzzlesteinchen sehr verworren und sehr umfangreich. Es gibt viele Knochen, politisches und wirtschaftliches Interesse das diese erstmal verbuddelt bleiben, und eine Leiche die noch nicht annähernd solange auf Gallows Hill liegt. Um diese dreht es sich dann auch Hauptsächlich. Wer ist es? Wer hat sie getötet? Warum wurde sie getötet? Die Ermittlungen beginnen und man kann als Leser miterleben wie alles sich zusammen fügt. Steinchen für Steinchen wird es zu einem Gesamtbild. Immer näher kommen die Ermittler dem Täter und begeben sich dabei mal wieder selber in tödliche Gefahr.

Die Protagonisten könnten einigen schon aus den vorherigen Bänden (Blutsbräute, Blutrose, Todestanz) bekannt sein.  Clare Hart steht hier im Vordergrund. Sie ist eine Ermittlerin mit Herz und manchmal bringt sie sich zu schnell in Gefahr. Anstatt die Polizeiarbeit links liegen zu lassen und weiter ihre Filme über Sklaven zu drehen orientiert sie sich immer mehr zum Fall hin.
Riedwaan Faizal ist der Mann an ihrer Seite sowohl beruflich wie privat. Er versucht sie zu beschützen und würde nie etwas tun was ihr schadet. Er ist ein großartiger Ermittler aber die Hauptarbeit macht Clare Hart.

Der Schreibstil ist locker und eine Spannung ist durchgehen zu erkennen.  Es wird nicht langweilig auch wenn es am Anfang doch ein recht undurchsichtiges Thema ist und viele Fragen aufgeworfen werden. Die Spannung   steigert sich zum Ende hin auch wenn dieses für mich zu plötzlich kam. Auf einmal war alles gelöst. Das war nachdem alles doch recht genau beleuchtet wurde einfach zu schnell,  zu abrupt. Was die Fragen betrifft wurden fast alle beantwortet. Trotzdem fehlte mir an Ende etwas. Gerade noch in der Aufklärung und dann auf einmal alles vorbei . Das hätte für mich gerne noch ein wenig ausführlicher sein können.

Im Text tauchen immer mal wieder Wörter in kursiver Schrift auf die Afrikaans ist, manches kann man so übersetzen da sie dem holländischen recht ähnlich ist. Für all die Wörter die man nicht übersetzen kann gibt es ein Glossar am Ende des Buches.

 

Vielen Dank an Das Buch Magazin & Blanvalet

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