[Rezension] Marie Adams – Das Café der guten Wünsche



Marie Adams
Das Café der guten Wünsche
ISBN 978-3-7341-0278-3
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Wie ihre Oma schon führt Julia mit ihren Freundinnen ein ganz besonderes, kleines Café in dem den Gästen still ein guter Wunsch mitgegeben wird. Das ist nicht nur die Philosophie des Cafés sondern auch von Julia, die an Karma glaubt und das gute Gedanken genauso in Erfüllung gehen wie die schlechten und man so sein Schicksal selber in der Hand hat. So glaubt sie auch Jean, ihrer großen wieder zu begegnen und ist an anderen Männern nicht interessiert, doch dann taucht Robert auf und bringt ihr Leben durcheinandern

Meine Meinung:
Wer wünscht sich nicht das Wünsche immer in Erfüllung gehen und hofft das positives Denken weiter bringt. Ob das so ist zeigt sich im Alltag nur selten und ist eher ein subjektives Gefühl. Ein buch in dem es genau darum geht klang aber sehr schön und ein wenig märchenhaft.

Zu Beginn empfand ich es auch als etwas langatmig. man lernt Julia, ihre Freundinnen und das Café so wie auch Robert und seine Lebenssituation recht gut kennen. Robert und Julia könnten unterschiedlicher nicht sein.

Das Buch hat keine wirklichen Kapitel, ist aber unterteilt in viele Abschnitte, die immer mit einem großen dicken Buchstaben zu Beginn des Abschnitts gekennzeichnet sind. Etwas schwierig fand ich manchmal die Erzählform. Gerade wenn Julia und Robert eine Szene zusammen hatten empfand ich es als diese als sehr Sprunghaft und verlor auch hin und wieder die Orientoerung, wenn auch nur kurzzeitig. Am Anfang ist das jedoch noch nicht so, denn dort gehen Robert und Julia noch getrennte Wege die man als Leser begleiten darf.
Später kommt noch das Begleiten von Nick, Julias Bruder dazu.

Die Figuren sind nicht so zahlreich und dank unterschiedlicher Typen sind sie gut zu unterscheiden.
Julia ist Café Besitzerin und doch etwas blauäugig. Sie führt ihr Café mit Liebe aber wenig Geschick fürs Geschäftliche. Sie kann davon Leben, doch darf nichts größeres dazwischen kommen. Ihre Freundinnen Bernadette und Laura sind die Menschen die ihr am nächsten stehen. Mit ihnen macht sie alles, auch im Café Arbeiten was alle drei zusammen führen. In der Liebe vertraut sie darauf ihrer Jugendliebe wieder zu begegnen auch wenn sie dafür nicht viel tut.
Die Freundinnen lernt man nur wenig kennen. gerade Bernadette blieb für mich auf Grund der Geschichte etwas blass. laura merkt man an das sie etwas realistischer ist als Julia auch wenn sie auch an positive Energie glaubt.
Robert ist genau das Gegenteil von Julia. Er sieht keinen grund darin an die liebe zu glaube schließlich wurde er schon oft genug enttäuscht. Überhaupt ist das Leben gar nicht lebenswert und sein Beruf erfüllt von schlechten Nachrichten. Es ist am Anfang etwas anstrengend von ihm zu lesen da es einen richtig runterziehen konnte. Das ändert sich aber im Laufe der Geschichte, denn er ist zumindest lernfähig.
Nick ist der große Bruder von Julia, der aber das Gefühl hat immer in ihrem Schatten zu stehen. Zu Beginn war er mir recht sympathisch und ich konnte auch seine Gedanken was die Benachteiligung gegenüber seiner Schwester angeht verstehen, doch dann zeigte er ein Gesicht was mir überhaupt nicht gefiel.

Während ich das Buch am Anfang etwas langatmig fand mochte ich es zum Ende hin kaum aus der Hand legen und kann es mit ruhigem Gewissen empfehlen. Es ist eine ganz besondere Liebesgeschichte in der es um Glück und Schicksal, aber auch um Liebe und die Freundschaft geht.

4buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Marie Adams – Das Café der guten Wünsche

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