[Rezension] Marita Sydow Hamann – Die Erben der alten Zeit 3: Ragnarök

Marita Sydow Hamann
Die Erben der alten Zeit 3: Ragnarök
ISBN 978-3-9503658-8-7
Gebundene Ausgabe
19,80 €
Band 3
ab 12 Jahren
Erschienen bei Grassroots Edition
Leseprobe

Inhalt:
Auf der Erde tobt der Eissturm und es droht eine Katastrophe während auf Euripidis Chiara, Sora und ihre Freunde fest sitzen. Der Fimbulwinter, von Oden heraufbeschworen sucht die Erde Heim und leitet Ragnarök ein – Das Ende der Welt.
Die Menschen wissen nicht was sie tun sollen, nur Chiara und ihre Freunde können nun helfen indem sie Oden bekämpfen und besiegen…

Meine Meinung:
Wieder ist eine Trilogie zu Ende und gerade bei dieser fiel es mir schwer wirklich bis zum Ende zu lesen. Das liegt aber wohl an meinem Geschmack und daran das ich es nicht mit Mythologie habe. Trotzdem wollte ich diese Trilogie beenden und zu einem Abschluss bringen.

Es gibt wirklich mehr positive Eindrücke dieser Reihe und dieses Buches als negative Seiten. Die negativen sind eindeutig Geschmacksache. Beim ersten band fand ich die IDee von der Verbindung von der Erde und einem fernen Planeten noch sehr interessant und spannend. Doch dann wendete sich meines Empfindens nach alles ein wenig mehr Richtung mythologie und irgendwann kam ich dann nicht mehr mit.

Die Autorin beschreibt alles recht verständlich und doch was es manchmal zu viel Input so dass ich auch dran zweifel ob 12 Jährige dann wirklich noch mitkommen, aber vielleicht unterschätze ich sie da. Marita Sydow Hamann erzählt sehr auschweifend. Wichtig um vieles zu verstehen aber schwierig um das Wichtige für das Fortkommen und weiterlesen raus zu filtern.

Die Figuren haben sich allesamt sehr weiter entwickelt und haben alle ihren eigenen Charakter der sie so unverwechselbar machen. Charlie macht wohl den größten Sprung was ihre Entwicklung und auch ihre magischen Kräfte betrifft. Bei mir muss die Magie nach 14 Jahren unter Menschen erstmal erwachen, das braucht Zeit und auch wenn sie immer besser wird hebt sie nicht ab. Sie bleibt normal und verfolgt ihr Ziel.

Die Autorin hat die nordische Mythologie gekonnt in Szene gesetzt und mit einem modernen Märchen verwoben. Die Spannung ist überwiegend spürbar und ich war auf das Ende gespannt. Auch hier hat sie mich nicht enttäuscht, so dass ich am Ende eine doch recht positive Bewertung abgeben kann.

Als ich diese Trilogie begann war mir nicht klar wie viel Mythologie drin steckt und wurde damit überrascht. Jedem der bei Band eins anfängt sollte klar sein, das nicht immer alles leichte Kost ist und das man sich für diese Reihe etwas Zeit nehmen sollte.

4buecher

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